Das Goldene Eis oder Kurkuma-Latte im Sommerkleid

Kürzlich bin ich auf mein Foto der leckeren Kurkuma- oder Turmeric-Latte – auch bekannt als Goldene Milch – gestoßen. Sie war DAS Trendgetränk des Winters und bei uns im Dauereinsatz. An kühlen Abenden oder wenn der Hals kratzt, kommt sie auch aktuell noch gerne zum Zuge.

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Nun wäre es ja unfassbar schade, wenn wir uns mit dem goldenen Genuss auf eine Jahreszeit beschränken müssten. Und wie es der Zufall will, gibt es seit ein paar Tagen im Unterfreunden-Haus eine neue Eismaschine! Zugegeben, so gaaaanz zufällig kam sie natürlich nicht zu uns. Das alte Modell war nicht mehr zu gebrauchen. Top-Tipp: Man sollte den Hinweis unbedingt ernst nehmen, der davor warnt, das Eis mit Metall-Besteck aus der Kühlschüssel zu entnehmen … hüstel.

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Im Angesicht des neuen Modells werden jetzt also fleißig Rezepte gewälzt, kreiert und vor allem – und das ist natürlich der allerbeste Part – probiert. Dabei entstand die Idee, der köstlichen güldenen Milch ein leichtes, gelbes Sommerkleidchen zu verpassen.

Das Ergebnis klingt ein bisschen nach Bond-Film und schmeckt sensationell lecker! GOLDEN EIS – die Lizenz zum Schlecken und Genießen! Und so einfach geht’s.

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GOLDEN EIS 

Zutaten für 2 – 3 Portionen

1 Dose Kokosmilch (4oo ml)
1 EL Kokosöl
1 daumengroßes Stück frischer Ingwer
25 ml Ahornsirup
1 TL Kurkuma
Mark einer Vanilleschote
1/4  TL Zimt
1 Prise Meersalz
(optional: eine Prise Kardamom / eine Prise schwarzen Pfeffer)

Am Vortag:

  • Stellt den Kühlakku der Eismaschine ins Gefrierfach. Wer Platz hat, sollte ihn sowieso immer dort lagern, für spontane Eisgelüste und so :-)
  • Den Ingwer schälen und in Scheiben schneiden.
    Die Vanilleschote teilen und das Mark auskratzen.
  • Alle Zutaten in einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen (ich gebe das Vanillemark zusammen mit der Schote dazu). Kurz köcheln lassen und die Zutaten gut verrühren.
  • Die flüssige Mischung auf Raumtemperatur abkühlen lassen und dann für mind. 4 Std., besser über Nacht, in den Kühlschrank stellen. Den Ingwer und die Vanilleschote in der Flüssigkeit lassen, die geben noch ordentlich Geschmack ab.

Am nächsten Tag:

  • Ingwerscheiben und Vanilleschote entfernen und die goldene Milch in die Eismaschine geben.

Nach ca. 20 – 30 Minuten hat das Eis in etwa die Konsistenz von Softeis und kann gerne gleich an die umstehenden Wartenden verteilt werden :-). Wer es fester mag bzw. Reste aufheben möchte, füllt das Eis um in einen Behälter und stellt diesen ins Gefrierfach.

Das Eis hält sich  dort ca. 10 Tage. Natürlich nur rein theoretisch. Denn wer kann bei den (ENDLICH!) sommerlichen Temperaturen einem köstlichen, gesunden Eisdessert im gelben Sommerkleid widerstehen? Eben :-)

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Habt einen wunderschönen Tag! Jetzt, wo der Sommer da ist. Herrlich!
Sonnenbrille und Sandalen sind bereit. Und ein gelbes Kleid habe ich auch. Was mein Eis kann, … :-)

 

 

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Darf ich vorstellen? Die WELTBESTE Erdbeer-Tarte

Manchmal ist mehr eben doch mehr!
Und bei dieser kleinen, feinen Tarte sprechen wir ausschließlich in Superlativen. Sprechen? Was sage ich? Wir schwärmen – träumen – schwelgen!

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Erdbeeren träumen von dieser Tarte. Hier küsst der mürbste aller Böden die zarteste Mandelcreme, die fruchtigsten Früchtchen und die knusprigsten Keksblümchen. Die Erdbeeren ordentlich hoch türmen, damit es aussieht wie in der Patisserie in Paris. Denn es soll ja nicht nur großartig schmecken, sondern auch so aussehen. Das Prädikat „weltbeste“ ist ja schließlich nicht nur so dahergesagt! Da könnte ja jeder kommen, hah!

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Seit unsere regionalen Bauern die Felder zum Selbst-Pflücken freigegeben haben, habe ich mein Gewicht in Erdbeeren gegessen. Mindestens. Aber so richtig ist doch erst Sommer, wenn der erste Erdbeerkuchen auf dem Tisch steht. Und dieser ist mein jährliches Erdbeer Must Have bzw. Must Bake! Ich habe noch keinen besseren gegessen oder gebacken. Und wieso sollten wir uns mit weniger als dem weltbesten zufrieden geben? An die Früchtchen, fertig – los!

Die weltbeste ERDBEER-TARTE

Für den Teig:
250g Mehl
150g weiche Butter
70g Puderzucker
1 Ei

Für die Mandelcreme:
100g weiche Butter
90g Puderzucker
2 Eier
200g gemahlene Mandeln
20g Mehl

750g Erdbeeren

(Die Zutatenmenge ist für eine 24 cm Tarteform. Für meine längliche Form habe ich 2/3 von allem verwendet)

250g Mehl, 150g Butter, 70g Puderzucker und 1 Ei verkneten. Für 1 Std. kalt stellen.

Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und in eine gefettete Backform legen. Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad 15 Minuten backen (Umluft 180 Grad / 10 Minuten). Teigreste zu kleinen Blüten ausstechen und mitbacken.

100g Butter, 90g Puderzucker und Aroma (oder Zitronenschale) cremig rühren. 2 Eier nacheinander unterrühren. Gemahlene Mandeln und 20g Mehl unterheben. Die Mandelcreme auf den Kuchenboden streichen und ca. 25 Minuten weiterbacken (bei Umluft ca. 20 Minuten). Der Kuchen ist fertig, wenn die Mandelcreme ganz leicht bräunt.

Erdbeeren waschen und in Stücke schneiden. Auf dem abgekühlten Kuchen verteilen. Schön hoch türmen! Die Blütenkekse mit Puderzucker bestäuben und den Kuchen damit verzieren.

Und jetzt … genießen! Habe ich zu viel versprochen? Mais non!

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Ich wünsche Euch ein wunderbares Wochenende. Es grüßt Euch – den Mund voll mit Erdbeeren,

Marion

P.S. Gestern festgestellt – Tortenguss wird überbewertet. Hier ist ausnahmsweise mal weniger mehr :-)

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Birnenkuchen mit Lavendel – der Kuchen zum Film! Und die Top 2 Fragen zum Blog

Ein Wochenende ohne Kuchen ist möglich, aber sinnlos. Einen Grund zum Feiern und Kuchen futtern findet man immer! Unabhängig von offiziellen Anlässen und vorgegebenen Feiertagen. Manchmal reicht es doch einfach, dass Wochenende ist, die Sonne scheint oder der Blog 5 Monate alt wird. Kinners, wie die Zeit vergeht! Weiterlesen „Birnenkuchen mit Lavendel – der Kuchen zum Film! Und die Top 2 Fragen zum Blog“

Das erste Ma(h)l: Mandelmus selber machen mit dem Kitchen Aid Food Processor

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Zwei Premieren kulinarischer Art gab es diesen Monat im Hause UnterFreunden. Ich habe zum ersten Mal Mandelmus selbst gemacht, mit meinem nagelneuen wunderschönen Food Processor. Wie es dazu kam? Gehen wir 8 Wochen zurück. Weiterlesen „Das erste Ma(h)l: Mandelmus selber machen mit dem Kitchen Aid Food Processor“

#MADEWITHLOVE Chocolate-Chia-Espresso-Cookies ohne alles und mit viel Geschmack! (Glutenfrei, low carb, vegan)

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„Meinst Du wirklich, die schmecken?“
Der Liebste zieht zweifelnd die Augenbrauen hoch und legt die Stirn in Falten …

Wenn es ums Essen geht, ist er Neuem durchaus aufgeschlossen.
Muss man(n) auch sein, will man als Omni Carnivore („Allesfresser“) mit einer Pescetarierin (Kein Fleisch, aber Fisch) in Frieden zusammenleben.

Ausflüge in die vegane Küche? Kein Thema.
Overnight Oats zum Frühstück? Sehr gerne!
Selbstgemachtes Granola, her damit!

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Bei Keksen, die ohne Zucker, Butter und „normales“ Mehl gemacht werden, kommen dann doch gar nicht so leise Zweifel auf. Um es kurz zu machen, die Stirnfalten sind inzwischen geglättet und die Keksschale geleert.

Im Übrigen sind das die perfekten Kekse zur Fastenzeit, denn genau genommen sind sie ja keine Süßigkeit, sondern bestehen ausschließlich aus gesunden Zutaten. Dass sie nach purer Sünde schmecken, dafür können sie ja nichts!

Ich habe es ja nicht so mit Verzicht, aber bei gesunden Leckereien bin ich sofort dabei. Schnell und einfach sind sie gemacht, es gibt also keinen Grund, sie nicht zu backen.

Superfood-Chocolate-Chia Cookies (ca. 15 Stck.)

100g Mandeln
100g Haselnüsse
2 EL Chia-Samen
80g Buchweizenmehl
3 Medjool-Datteln
50ml Ahornsirup
1 EL Kokosöl
2 EL Roh-Kakao (oder 4 EL Kakaopulver)
1 Espresso

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Ofen vorheizen auf 175 – 200 Grad
(Ihr kennt Euren Ofen am besten. Bei meinem reichen 175 Grad).

Mandeln, Haselnüsse und Chia-Samen in der Küchenmaschine ca. 1 Minute zerkleinern, bis grobes Mehl entsteht. Alle weiteren Zutaten dazugeben und vermischen, bis sich alles zu einer klebrigen Masse verbunden hat.

Eine golfballgroße Menge zwischen den Händen rollen und etwas platt drücken. Wer die Kekse knusprig mag, macht sie ziemlich dünn. Ich mag sie lieber weicher und lasse sie etwa 1 cm hoch. Top-Tipp: Ich nehme Einmalhandschuhe, damit funktioniert das Portionieren super! Sonst feuchtet die Hände an, damit nichts klebt.

Kekse auf ein Backblech mit Backpapier und ab in den Ofen.
Ca. 20 Minuten backen. Enjoy!

Da die Kekse gut in Form bleiben und nicht aufgehen, kann man sie ganz gut „bestempeln“, heute sind sie natürlich MADE WITH LOVE ♥

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Habt einen schönen Valentinstag!

Rezept adaptiert nach den Chocolate-Chia-Cookies der wunderbaren Ella Woodward von Deliciously Ella.

Ganz viel LiEBE für Euch heute!

Eure Marion