Kauft Ihr noch oder backt Ihr schon? Schoko-Buchweizen-Knuspermüsli einfach selbst gemacht

Schokolade zum Frühstück. Klingt das verheißungsvoll oder was? Seit ein paar Tagen schwebe ich jeden Morgen im 7. Frühstückshimmel. Schokoladig, knusprig, lecker und – Achtung jetzt kommt’s – ganz schön gesund! Ja, das schließt sich gegenseitig nicht aus, großes Schokoladen-Knusper-Ehrenwort!

Bis vor kurzem erschien ja beim Stichwort „Schokolade zum Frühstück“  sofort Bridget Jones im Bauchwegschlüpper vor meinem geistigen Auge! Da ist mir doch, ehrlich gesagt, meine gut gefüllte Müslischüssel bedeutend lieber.

Rezept für selbstgemachtes Schokoladen-Buchweizen-Granola - Unterfreundenblog

Buchweizen habe ich erst kürzlich für mich entdeckt. Die kleinen dreieckigen Körnchen sind wahre Kraftpakete. Sie sind glutenfrei und vollgepackt mit Nährstoffen, Ballaststoffen und Eiweißen. Damit sind sie prima geeignet für ein Frühstück, das lange satt hält. Hier könnt Ihr mehr über die gesunden Körner erfahren.

Knuspermüsli oder – wie es im englischsprachigen Raum heißt – Granola zum Frühstück ist ja an sich schon ziemlich fabelhaft. Aber es geht noch besser. Mit selbstgebackenem Granola! Wenn wir bei Freunden zum Frühstück oder Brunch eingeladen sind, heißt es immer häufiger „Kannst Du wieder Dein leckeres Müsli mitbringen?“. Wenn das nicht das schönste Kompliment für einen (Müsli)Bäcker ist!

Selbst bestimmen, was drin ist!

Ich weiß schon, wenn man liest „glutenfrei, vegan und ohne Zucker“ klingt das erst einmal wenig verführerisch. Aber ich verspreche Euch, dieses extraschokoladige und superknusprige Granola macht nicht nur Chocoholics sehr glücklich und steckt mit seinen inneren Werten sämtliche Müslis aus dem Supermarkt locker in die Tasche! Hatte ich schon erwähnt, dass es in gut 30 Minuten fertig ist?

Selbstgemachtes Schokoladenmüsli Granola mit Buchweizen

Schokoladen-Buchweizen-Granola - Unterfreundenblog

Die Herstellung ist wirklich einfach und man bestimmt selbst über die Zutaten. Das gefällt mir am besten, denn so kann man das weglassen, was man nicht gerne mag (Rosinen …) und reinmachen, was gefällt: Vanille, Zimt, knackige Nüsse und eine ordentliche Portion Liebe.

Die letzten Tage hat es sich so ergeben (räusper), dass wir lieber wenig zu Abend essen und danach noch ein Schüsselchen Vanille- oder Kokosjoghurt mit etwas Granola zum Dessert vernaschen. Es soll sogar schon Personen in diesem Haushalt gegeben haben, die den Knuspercrunch auf einer Portion Eis genossen haben. Ich schau‘ niemanden an und sage nur Pistazie! #knusperknusperknäuschen

Rezept für selbstgemachtes Schokoladen-Buchweizen-Granola - Unterfreundenblog

Schokoladen-Buchweizen-Granola - Unterfreundenblog

Weil immer wieder gefragt wird, hier noch der Hinweis zur Haltbarkeit. Theoretisch hält sich das Müsli – luftdicht verpackt in einem großen Glas – ca. 4 Wochen. Praktisch müsst Ihr Euch darum keinerlei Gedanken machen :-)

Schokoladen-Buchweizen Granola

(Ergibt ein großes Vorratsglas / ein Blech)

100g kernige Haferflocken
200g Nüsse Eurer Wahl, grob gehackt
75g Buchweizen
50g Kokosflocken
50g Chia-Samen
150 ml Ahornsirup
50 ml Kokosöl
2 EL Rohkakaopulver (alternativ: 3 – 4 EL Backkakao)
1 TL Zimt
1/2 TL Vanilleextrakt oder Samen aus 1 Vanilleschote

Ofen auf 170 Grad (keine Umluft) vorheizen. Backblech mit Backpapier belegen.

Haferflocken, gehackte Nüsse (ich habe Mandeln, Haselnüsse und Cashews verwendet), Buchweizen, Kokosflocken und Chiasamen in einer Schüssel vermischen.

Kokosöl zusammen mit Ahornsirup, Kakao, Vanille und Zimt bei kleiner Hitze schmelzen und mit den trockenen Zutaten gut vermengen.

Alles gleichmäßig auf dem Backblech verteilen und ca. 30 – 40 Minuten im Ofen rösten. Zwischendurch häufiger wenden, damit alles gleichmäßig backt. Auf dem Blech vollständig auskühlen lassen, erst dann wird das Müsli knusprig. In einem luftdicht verschließbaren Gefäß aufbewahren.

In einem Glas hübsch verpackt ist selbstgemachtes Müsli ein super DIY Geschenk für liebe Menschen. Ihr könnt es natürlich auch selbst Wegknuspern oder macht am besten gleich die doppelte Portion.

Erinnert Ihr Euch noch? Im letzten Jahr habe ich Euch ein „Carrot Cake Granola“ mitgebracht – also einen Rüblikuchen als Müsli-Variante zum Verknuspern. Stichwort Frühstücksglück zu Ostern!

Rezept für selbstgebackenes Schokoladen Buchweizen Granola - Unterfreundenblog

Leckere Grüße, macht es Euch schön!

Eure Marion

 

Verlinkt mit Sonjas Blogparade „Schokoladengenüsse“ und der Blogparade Sonntagsglück by Katrin

 

 

Karottenkuchen zum Frühstück: Carrot Cake Granola

Ostern naht mit großen Schritten – oder sollte ich sagen mit großen Hüpfern? Unglaublich, wie das Jahr rast! Geht das nur mir so? Die Wochen fliegen gerade so vorbei. Gerade war doch noch Januar, gefühlt vorgestern erst Valentinstag. Weiterlesen „Karottenkuchen zum Frühstück: Carrot Cake Granola“

Kürbis | Maronen | Linsen – hippe Herbst-Trilogie

„Ist gefüllter Kürbis nicht total Siebziger Jahre?“, fragt der Liebste angesichts der Rezeptplanung. Siebziger Jahre?! Hallo! Das hab‘ ich genauso auf der Elle Bistro, Food & Gedöns, Jamie Irgendwas gesehen! Pah, nennen wir es wenigstens Retro, das klingt zumindest hip! Womit wir schon beim Thema wären. Ist Euch das schon aufgefallen? Seit einiger Zeit lesen sich die Speisekarten in hippen Restaurants extrem puristisch. Da steht dann nur noch

Kürbis | Maronen | Linsen

statt wie noch vor einigen Jahren „Ofengebackener Hokkaido mit Senfrahmlinsen an Maronen“. Huch, jetzt habe ich Euch ja schon verraten, was es heute gibt! Die hippe Dreifaltigkeit ist übrigens nur echt mit dem senkrechten Strich, der „Pipe“ heißt, wie ich gerade gelernt habe. Auf keinen Fall einen schnöden Schrägstrich verwenden! Wo kämen wir denn dahin? Womöglich in die Siebziger!

Sobald das erste Blatt vom Baum fällt und die Tage kürzer werden, bekomme ich Lust auf Kürbis. Wenn es draußen grau und ungemütlich ist, müssen die Teller dampfen und es kommt wärmendes Soulfood auf den Tisch. Der November schmeckt für mich nach Kürbis und Maronen. Das heutige Rezept hat sich extra hübsch für Euch in Schale geworfen – total retromäßig, versteht sich!

Unterfreundenblog Kürbis, Linsen, Maronen Hippe Herbst Trilogie

Wer sich über die Schleife um den Kürbisbauch wundert – das muss so! Nee, geschwindelt … Ich war so beschäftigt damit, das Foto-Set nett herzurichten, dass ich den Kürbis im Ofen ganz vergessen hatte. Dem Geschmack hat es nicht geschadet, aber die Suppenschüssel hat ein paar Risse bekommen :-)

Noch ein Wörtchen in Sachen Optik: Es ist nicht unbedingt nötig, die Linsen im Kürbis zu servieren. Aber es sieht um ein Vielfaches besser aus! Nun ist so ein gemeiner Linseneintopf nicht wirklich fotogen. Wer schon mal einen vor der Linse hatte (hach, Wortspiel!), weiß wovon ich rede. Hier handelt es sich um einen typischen Fall von „nicht schön, aber soooo köstlich“!  

Unterfreundenblog Kürbis, Linsen, Maronen Hippe Herbst Trilogie

Unterfreundenblog Kürbis, Linsen, Maronen Hippe Herbst Trilogie

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Für meine Kategorie „VegEnd – das vegane Wochenende“ gibt es heute die fleischlose Variante. Ihr könnt aber auch ganz einfach den Räuchertofu gegen Speckwürfelchen austauschen, wenn Ihr keinen Tofu mögt. Aber: Der Mann im Hause ist Fleischesser und ist bei der Veggie-Variante vor Wonne fast in die Knie gegangen. Gebt dem Tofu eine Chance :-)

Kürbis | Maronen | Linsen
(4 – 6 Portionen)

200g Puy-Linsen
1 kleiner Hokkaido-Kürbis*
100g Maronen (vorgegart)
1 Bund Suppengrün (Möhre / Lauch / Sellerie)
1 Zwiebel oder Schalotte
1 Knoblauchzehe
50g Räuchertofu
1 TL Tomatenmark
ca. 1l Gemüsebrühe
1 Zweig Rosmarin / 2 Zweige Thymian
3 EL Pflanzenöl
Salz / Pfeffer

150g Pflanzensahne (ich habe Alpro Cuisine Soya verwendet)
je 1 EL mittelscharfer und körniger Senf

  1. Kürbis abwaschen, den Deckel abschneiden und aushöhlen, Kerne und Fasern entsorgen. Die Innenseite mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer ausreiben. Evtl. unten ein kleines Stück abschneiden, so dass der Kürbis gerade steht. Bei 160 Grad ca. 30 – 40 Minuten im Ofen garen.
  2. In der Zwischenzeit Suppengrün und Zwiebel klein schneiden, Knoblauch pressen und Räuchertofu klein würfeln. Die Maronen grob hacken. Alles in 2 – 3 EL Pflanzenöl anbraten. Linsen kurz abspülen und dazugeben. Tomatenmark dazugeben und mit der heißen Gemüsebrühe auffüllen, bis alles gut bedeckt ist. Die gewaschenen Kräuterzweige dazugeben. Bei kleiner Hitze 30 – 40 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen weich sind, aber noch etwas Biss haben.
    TIPP: Erst zum Schluss salzen, sonst bleiben die Linsen hart!
  3. In einem kleinen Topf die Sahne mit dem Senf erwärmen und unter die Linsen rühren. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Die Kräuterzweige vor dem Servieren entfernen.
  4. Linsen in den Kürbis füllen und servieren. Beim Essen einfach das weiche Kürbisfleisch mit auslöffeln.

Wenn Ihr keinen Wert darauf legt, dass die Linsen IM Kürbis serviert werden, schneidet Ihr einfach etwa einen halben Kürbis in grobe Stücke (Schale kann dranbleiben) und legt sie auf ein Backblech, am besten auf Backpapier. Etwas Öl dazu, mit Salz und Pfeffer würzen und im Ofen bei 175 Grad für ca. 20 Minuten rösten, bis sie weich sind. Am Ende zu den Linsen dazugeben.

Ihr könnt die Kürbisstücke auch zusammen mit dem anderen Gemüse im Topf anbraten, wenn Ihr Geschirr sparen wollt, aber die ofengerösteten Varianten schmecken noch besser, finde ich.

*Wenn Ihr jede Portion im Kürbis servieren möchtet, braucht Ihr natürlich mehrere :-)

Unterfreundenblog Kürbis, Linsen, Maronen Hippe Herbst Trilogie


Wonach schmeckt der Herbst für Euch? Was kommt bei Euch im November auf den Tisch?

Unterfreundenblog Kürbis, Linsen, Maronen Hippe Herbst Trilogie

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Herbstliche Grüße und ein schönes Wochenende für Euch!

Marion

Süßes oder Saures? Beides! Apfel-Pflaumen-Crumble

Ich hoffe, Ihr seid Süßschnäbel – ich habe schon wieder gebacken!

Wo ich im Sommer wenig Lust habe, abends noch den Herd oder gar den Ofen anzumachen, geht mir das bei dem grauen, nasskalten Herbstwetter ganz anders. Der Ofen gibt wohlige Wärme ab und die Wohnung duftet nach Zimt, warmen Früchten und Gemütlichkeit. Da ich unbedingt eine offene Küche wollte, haben wir in jedem Zimmer etwas davon :-) Ich finde ja, im Herbst kann es gar nicht gemütlich, kuschelig und wohlduftend genug sein. Für dieses Feeling gibt es übrigens auch in anderen Ländern hübsche Begrifflichkeiten – die Dänen nennen es hyggelig, die Amerikaner finden es cosy.

In letzter Zeit bin ich immer mal wieder über die Aktion „Ich back’s mir“ gestolpert und diesen Monat mache ich endlich mit! Jeden Monat wird bei der Aktion von Clara bei Tastesheriff ein bestimmtes Thema vorgegeben. Im November geht es um Blitzrezepte. Passend zum Thema kam mir blitzartig ein herbstliches Crumble in den Sinn und schwupps stand ich am Herd! So schnell die Idee da war, so flott ist auch das Crumble gemacht. Ich habe säuerliche Äpfel und Pflaumen mit süßen, knusprigen Streuseln kombiniert, das ganze kommt ohne Butter und Mehl aus und ist vegan.

Wer nicht auf Vegan (be)steht, kann die Streusel natürlich gerne auch mit Butter zubereiten. Und jetzt ran an die Förmchen, das Motto heißt schließlich Blitzrezepte!

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Apfel-Pflaumen-Crumble (4 Portionen)

1 kleiner Apfel
3 – 4 Pflaumen
1 TL Apfelkuchengewürz (alternativ Zimt, Ingwer)
Messerspitze Vanilleextrakt

100g zarte Haferflocken
30g Nüsse
2 EL geschmolzenes Kokosöl (wer kein Kokos mag, nimmt Mandelöl)
2 EL Ahornsirup
1/2 TL Zimt
1/4 TL Vanilleextrakt

Apfel und Pflaumen waschen und in kleine Stücke schneiden. Mit den Gewürzen und 3 EL Wasser abgedeckt bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln. Dieser Duft, wenn man den Deckel abnimmt! Ich bin fast umgefallen vor Wonne :-)

Alle Zutaten für die Streusel vermischen und in einem elektrischen Zerhacker oder der Küchenmaschine zerkleinern bis eine krümelige Konsistenz entsteht. Die Nüsse geben den Streuseln einen schönen Crunch. An Nüssen könnt Ihr verwenden, was Ihr gerne mögt oder vorrätig habt. Ich habe Walnüsse, Paranüsse und Mandeln gemischt.

Die weichen Früchte auf kleine ofenfeste Förmchen aufteilen (oder eine größere Form) und die Streuselmasse darauf verteilen. Ca. 20 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad backen, bis die Streusel goldbraun sind.

Lauwarm genießen, gerne auch mit einer Kugel Vanilleeis oder Eurem Lieblingsjoghurt.
Nachtrag: Kalt schmeckt es auch wunderbar! :-)

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Ich bin ganz gespannt, welche kreativen Ideen meine lieben Bloggerkollegen haben in Sachen schnelles Backen! Schaut mal rein bei Clara, dort gibt es im Laufe des Monats noch viele andere Blitzrezepte

www.tastesheriff.com

Habt viel Spaß beim Nachbacken und einen hyggeligen Herbst!

Marion

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Bananenbrot mit Kokosnusskleid, äh -füllung (und Ohrwurm-Gefahr!)

So lieber Herbst, ich bin bereit für Dich! So ganz langsam darfst Du Einzug halten. Ich mag Deine raschelnden Blätter in den schönsten Farben, kuschelige Schals um den Hals, gemütliche Abende am Kamin und die Antwort auf die Frage – was mache ich in der kalten Jahreshälfte mit den braun gewordenen Bananen?

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Im Gegensatz zu anderen Personen in unserem Haushalt, die nicht genannt werden wollen, mag‘ ich Eis nur, wenn die Sonne scheint und wenn die Außentemperatur über 20 Grad liegt. Die köstliche N’Icecream, für die wir im Sommer die reifen Bananen an die Küchenmaschine verfüttert haben, ist daher also für den Moment auf Eis gelegt. Brüller-Wortspiel :-)

Die herbstliche Antwort auf das Problem „Schaaaaatz, die Bananen sind schon wieder braun und weich geworden“ kann daher nur lauten: Bananenbrot! Ein Zwischending aus Brot und Kuchen, das seinen Ursprung in USA oder Australien hat – so genau weiß das nicht mal Herr Google. Aber psssst, ich verrate Euch meine Theorie – eigentlich ist es ein Kuchen, der in Brotgestalt und mit Alibinamen daherkommt. Ganz egal! Etwas, das so lecker schmeckt und die braunen Bananen aus dem Obstkorb entführt, kann heißen, wie es will!

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Die Zutaten hatte ich – oh Wunder – alle da und konnte gleich loslegen. So mag ich das! „Zwei Apfelsinen im Haar und  an der Hüfte Bananen“ – ich summe und schwinge den Schneebesen! Kennt Ihr den Song? Falls nicht, hört unbedingt mal rein, ich habe das Video unten angehängt. Aber Achtung: akute Ohrwurm- und Gute-Laune-Gefahr!

Übrigens „an der Hüfte Bananen“ ist ein gutes Stichwort. Dieses Rezept geht nämlich NICHT AUF die Hüften, denn es kommt ohne extra Zucker aus. Die natürliche Süße der reifen Bananen ist vollkommen ausreichend. Da dies aber mein 100. Blogbeitrag ist, wollte ich Euch nicht nur ein Bananenbrot backen, sondern ein Bananenbrot mit cremiger Kokosnussfüllung. Und damit relativiert sich der Nicht-auf-die-Hüften-Faktor wieder ein wenig, höhö!

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Die Füllung war übrigens eine nächtliche Eingebung, sicher bedingt durch den Liedtext, denn ein Kokosnuss-Kleid kommt im Song auch vor. Lalalalalala! Nun kommt so eine Creme bzw. ein Frosting normalerweise AUF den Kuchen, aber da waren ja schon die gehackten Nüsse. Daher kam in diesem Fall die Creme IN den Kuchen. Ich mag diese verschiedenen Konsistenzen auf einer Gabel! Der saftige Kuchen, die knackigen Nüsse und die samtige Creme.

Bananenbrot mit Kokosfüllung 

Zutaten Kuchen

  • 3 reife Bananen
  • 80g Kokosöl
  • 1 Ei*
  • 200g Weizenvollkornmehl
  • 100g Nüsse
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 EL Backpulver
  • 1 TL Zimt

Bananen zerdrücken, Kokosöl schmelzen. Bananen mit Kokosöl, Ahornsirup und Ei gut verrühren. *Wenn Ihr kein Ei nehmen möchtet, nehmt einfach mehr Banane, Apfelmus oder Ei-Ersatz.
Nüsse hacken, 1/4 davon zur Seite stellen.
Mehl, Backpulver und Zimt mischen.
Die trockenen und flüssigen Zutaten nur solange verrühren, bis sie gut verbunden sind. 3/4 der gehackten Nüsse dazugeben.

Eine Kastenform mit etwas Kokosöl einpinseln und Teig einfüllen.
Die restlichen gehackten Nüsse obendrauf geben.
Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad (keine Umluft) ca. 45 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. In der Form auskühlen lassen.

Der Kuchen schmeckt so schon lecker – das Frosting/die Füllung ist das i-Tüpfelchen, und ganz einfach aus nur 3 Zutaten gemacht!

Zutaten Creme

  • 1 große Dose (560g) Kokoscreme (Achtung! Nehmt Coconut Cream, keine Kokosmilch – die wird nicht fest genug. Ich habe meine Kokoscreme im Asia-Laden gekauft)
  • 1 – 2 TL Ahornsirup
  • 1/4 TL Vanilleextrakt oder Mark einer halben Vanilleschote

Die Kokoscreme 24 Stunden kalt stellen. Nicht schütteln :-)
Nur den festen Teil abschöpfen (den flüssigen Teil könnt Ihr weiterverwenden für Smoothies, Müsli, Porridge) und mit dem Quirl oder dem Schneebesen in der Küchenmaschine ein paar Minuten aufschlagen. Ahornsirup und Vanille unterrühren.

Jetzt kommt der aufregende Teil! Schneidet den Kuchen 1x quer durch. Wer sich traut, kann ihn auch in 3 Teile schneiden – ich war nicht so abenteuerlustig! Creme auf dem unteren Boden verteilen und den oberen Teil wieder aufsetzen.

Ihr könnt natürlich die Creme auch als Frosting on top verwenden und gebt die gehackten Nüsse später auf die Creme, oder alle Nüsse gleich in den Kuchen. Alles ist möglich, nur unter den Kuchen wäre nicht so praktisch. Ich sag’s nur …

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Macht Euch einen Tee, zieht das Bananenröckchen an, schwingt die Hüften (diese beiden Parts sind optional :-) – und genießt!

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Lalalalala!

Eure Marion

PS: Gerade gemerkt, die gute France Gall und ich haben fast die gleiche Sonnenbrille! Brillen- und Bananenschwestern im Geiste :-)