Royale Hochzeits-Feierei mit einer very lovely Erdbeer-Pimm’s-Bowle

Habt Ihr die Taschentücher schon gerichtet? Dieses Wochenende werden wahre Ozeane an Freuden- und Rührungstränchen vergossen werden, wenn sich das Hot Couple des britischen Königshauses endlich das Ja-Wort gibt!

Hach, der schelmische Harry und die hübsche Meghan mit ihrem niedlichen Lächeln und den supersüßen Grübchen. Mit William, Kate und den drei süßen Prinzenkindern weht ja schon mächtig frischer Wind durch den traditionellen Buckingham-Palast.  Aber erst Harry und Meghan werden den Laden richtig aufmischen, davon bin ich überzeugt. Das wird ein Fest!

For your happy tears / nur für Freudentränchen! Die Taschentücher liegen bereit für die Hochzeit des Jahres

Ich werde jedenfalls mit ein paar Freundinnen am Bildschirm kleben, um ja kein einziges Hochzeitsdetail zu verpassen. An solch einem Tag gibt es ja nichts Wichtigeres als zu erfahren und diskutieren: Von wem ist das Kleid? Wie lange dauert der Kuss? Welchen Nagellack trägt die Braut? True Story: Seit der Hochzeit von William und Kate ist mein allerliebster Lieblingsnagellack für jeden Tag der Hochzeitslack der Braut.

Damit wir während der langen Zeremonie nicht auf dem Trockenen sitzen werden, bereite ich einen spritzigen Drink vor, um stilvoll auf das neue royale Ehepaar anzustoßen. It’s going to be very british, my dears! Ich mache eine herzige Version des Pimm’s Cup! Habt Ihr davon schon gehört?

Vor dem Ja-Wort - unbedingt anstoßen!

Cheers! Auf Harry & Meghan und happily ever after!

Pimm’s ist ein leichter Kräuterlikör auf Gin-Basis, was schon mal ziemlich verheißungsvoll klingt, wie ich finde. Der Pimm’s Cup ist ein fruchtig-frischer Cocktail und gehört zu den Lieblingsgetränken der Queen. In England hat er längst Kult-Status, aber auch in deutschen Bars trinkt man ihn inzwischen gerne.

Traditionell wird Pimm’s Cup mit Orangen-, Zitronen- und Gurkenscheibchen zubereitet und – aufgefüllt mit eiskaltem Ginger Ale oder Sprite – an lauen Sommerabenden als Longdrink oder Cocktail serviert. Achtet mal auf die Zuschauer beim Tennisturnier in Wimbledon. Die schlürfen dort alle Pimm’s!

Auf die Liebe, auf Always und Forever und auf Harry & Meghan! So britisch wie rote Doppeldeckerbusse und die Queen - der fruchtige Longdrink Pimms Cup

Untraditionell verwenden wir bei dieser herzigen Pimm’s Cup-Version zusätzlich viele Erdbeeren, weil

  • rot die Farbe der Liebe ist
  • die Erdbeerzeit in den Startlöchern steht und
  • Erdbeeren quasi englisches Traditionsfood sind – Stichwort Wimbledon!

Und da an diesem Wochenende ganz viel Liebe in der Luft liegt, habe ich den herzigsten Pimm’s Cup EVER kreiert! Love is in the Air – und im Drink! Ich habe zusätzlich Mineralwasser verwendet. Das macht den Longdrink noch spritziger und schön leicht. Wir wollen ja schließlich das Ja-Wort noch mitbekommen!

Unvergessen - und sie wird sicher auch dabei sein ... irgendwie

Strawberry Pimms Cup „Love Love Love“

(für 4 – 6 Gläser)

  • 200ml Pimm’s No. 1
  • 200 ml Mineralwasser / Soda
  • 500ml Ginger Ale
  • 1 Orange
  • 1 Zitrone
  • 1 Limette
  • 250g Erdbeeren
  • 1/4 Salatgurke / alternativ ein Stück Honigmelone
  • frische Minze
  • Eiswürfel

Zitrusfrüchte und Gurke gut waschen und in Scheiben schneiden. Wer sich mit der Gurke nicht anfreunden kann, kann gerne ein Stück Honigmelone nehmen. Erdbeeren halbieren oder in Scheiben schneiden*

In einem Krug oder einer Karaffe Pimm’s, Mineralwasser und Ginger Ale mischen. Die Früchte und die Eiswürfel dazugeben und die abgezupften Minzblättchen unterrühren. Direkt servieren!

*Bei den Erdbeeren habe ich den Strunk keilförmig herausgeschnitten. Wenn man die Beeren dann halbiert oder in Scheiben schneidet, sehen sie aus wie Herzchen. Die Gurkenscheiben habe ich mit dem Herzausstecher aus der Weihnachtsbäckerei ausgestochen. Ihr könnt die Gurke oder Melone natürlich auch ganz normal in Scheiben oder Stücke schneiden :-)

Cheers, Ihr Süßen! Lasst uns anstoßen und einen Toast ausbringen. Auf die Liebe! Auf Harry und Meghan und Always and Forever! Mögen sie gemeinsam ein langes, glückliches Leben führen.

Mehr Herz geht nicht! Der Erdbeer-Pimms-Cup mit Melonenherzen, Erdbeerherzchen und Herz-Eiswürfeln - LOVE

Mehr Herz geht nicht! Der Erdbeer-Pimms-Cup mit Melonenherzen, Erdbeerherzchen und Herz-Eiswürfeln - LOVE

Da wir gleich 2 tolle Anlässe zum Feiern haben – nämlich „the Royal Wedding“ und den Start der Erdbeer-Saison –  widme ich mein Rezept dem Motto „Let’s get this Party started“, dem aktuellen Monatsthema der Rhein-Neckar-Blogger. Vielleicht habt Ihr das schon mitbekommen. Wir rufen jeden Monat ein neues tolles Motto auf. Und Ihr (Blogger) könnt gerne mitmachen! Hier könnt Ihr alle Infos dazu sehen. Wir würden uns freuen, wenn Ihr dabei seid!

Die Union Jack-Flaggen sind übrigens Free Printables von diesem englischen Blog, da ich in ganz Heidelberg keine britische Deko bekommen habe!

Die zauberhaften Aufkleber für die Freudentränchen-Taschentücher könnt Ihr auf dem Hochzeitsblog „Something Turquoise“ kostenlos herunterladen. Thank you so much, you sweet ladies!

Ihr Lieben, ich wünsche Euch ein fabelhaftes Wochenende mit vielen herzigen Momenten und ganz viel Spaß beim Hochzeit-Schauen! Wir werden virtuell mit Euch anstoßen. Oft! #teamroyal

Eure Marion

Für die lovely Pinterest-Fans: Wenn Euch das Rezept gefällt, würde ich mich super freuen, es auf Euren Erdbeer-, Cocktail- oder Drinks-Boards zu finden ❤

So britisch wie rote Doppeldecker-Busse und die Queen - der Pimm's Cup - hier als herzige Erdbeer-Variante - Rezept von Unterfreundenblog

Rhabarber – my LOVE! Der fluffigste Rhabarber-Vanille-Frühlingsträumchen-Blechkuchen

Kennt Ihr die Marion von Unterfreunden? Das ist doch die, die immer Rhabarberkuchen mit Mustern macht! Genau, die bin ich! Vielleicht wird das ja irgendwann mein Markenzeichen und meine Blognische :-). Ich kann einfach nicht anders, wenn die rotgrünen Stängel vor mir liegen. Die schreien doch geradezu nach geometrischen Mustern, oder? Vor allem aber rufen sie ziemlich laut nach leckeren Rezepten! Hey, da kann ich helfen!

Erinnert Ihr Euch noch an die kleine Rhabarber-Eskalation im letzten Frühling hier auf dem Blog? Ein Bummel über den Wochenmarkt in Südtirol und der Anblick der wunderschönen himbeerroten Rhabarberstangen hatten mich zu sage und schreibe 5 Rhabarber-Rezepten in 4 Wochen inspiriert!

Ach, Du schöne Rhabarberzeit!

FÜNF Rezepte in VIER Wochen?! Mein lieber Schwan, danach muss ich wohl ins Frühsommerkoma gefallen sein! Aber gelohnt hat es sich schon und ich freue mir ein Loch in den Bauch über die vielen rhabarberigen Rezepte auf meinem Blog.

Ich bin immer noch schwerstens verknallt in die leckere Rhabarber-Tarte mit dem tollen Chevron-Muster, die niedlichen No-Bake-Cheesecakes im Glas, den schnell gezauberten Rhabarber-Ziegenkäse-Flammkuchen, den pinkfarbenen Himbeer-Rhabarber-Sirup und das würzige Rhabarber-Apfel-Chutney zum Käse.

Der Sirup ist bei uns längst ein Dauerbrenner. Wir lieben, lieben, lieben ihn als Rhabarber-Schorle oder mit Rosé-Sekt aufgegossen als leckeren Spritz. Die durchgedrückten Rhabarber-Reste werden ins Joghurt gerührt oder mit Quark geschichtet, was das Zeug hält! Da wird jeder Tag zum rosa Frühlingsträumchen!

Und heute, fast genau ein Jahr später, ist es Zeit für ein neues Traumpaar unter dem blitzblauen Frühlingshimmel. Tadaaaaaaaa, Bühne frei und Ofen an für ein neues Rhabarber-Dreamteam! Ein fluffiger, saftiger Rührteig kuschelt sich ans warme Ofenblech und getoppt wird das Ganze von schlanken Rhabarberstreifen. Und um die romantische Verkupplung komplett zu machen, hat irgendjemand das Ganze noch mit zarten Blümchen beworfen. Fast Hollywoodreif, oder was meint Ihr?

Streifenlook - mag ich! Auch beim Kuchen

Mhmmm! Frisch auf dem Ofen auf den Tisch. So lecker, der Rhabarberkuchen vom Blech!

Wer hat denn da Blümchen auf das neue Frühlingstraumpaar gestreut?

Das mit dem Muster ist natürlich kein Muss! Ihr könnt auch ganz verwegen sein und die Rhabarberstücke einfach legen, wie Ihr lustig seid. Ich werde nicht beleidigt sein, versprochen! Das Muster hat allerdings den Vorteil, dass man die Stücke so herrlich gleich groß an den Rändern entlang schneiden kann … Haha, ich sehe Euch mit den Augen rollen! Ich höre schon auf und hier kommt endlich das Rezept:

Einfacher Rhabarber-Vanille-Rührkuchen vom Blech

  • 800g  Rhabarber (schon geputzt / ursprünglich etwa 1 kg)
  • 200g Zucker + 1 EL zum Bestreuen
  • 250g weiche Butter
  • 4 Eier
  • 75 ml Milch
  • 250g Mehl
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1/2 TL Vanillemark oder ausgekratztes Mark einer halben Vanilleschote
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Puderzucker zum Bestäuben

Ofen auf 160 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Rhabarber waschen (nicht schälen), die unschönen Enden und Blätter abschneiden. In Stücke schneiden. Wer Muster legen möchte: Rhabarber in etwa 7 cm lange Stücke schneiden. Wenn die Stangen zu breit sind, könnt Ihr sie noch längs teilen. 

Zucker, Vanillezucker und Butter mit dem Handrührer oder der Küchenmaschine cremig rühren. Eier einzeln dazugeben und jeweils gut verrühren. Mehl, Backpulver, Vanillemark und Salz mischen und mit der Milch zur Creme geben, gut verrühren.

Ein Backblech (Innenmaß 30 x 35 cm) mit Backpapier auslegen und den Teig darauf streichen. Die Rhabarberstücke auf den Teig geben und noch einen Esslöffel Zucker über den Rhabarber geben. Der karamellisiert dann beim Backen so schön.  

Kuchen bei 160 Grad ca. 40-50 Minuten backen.

Auskühlen lassen und vor dem Servieren noch etwas Puderzucker schneien lassen.

Mein Profi-Tipp: Große Stücke schneiden und mit einem leckeren Kaffee dazu schnell verputzen. Ein Klecks Sahne oder eine Kugel Eis machen sich auch ganz hervorragend dazu!

Große Stücke abschneiden und gleich vernaschen!

Da will man doch gleich loslöffeln!

Mit dem Rezept reihe ich mich ein im Kreise der anderen Rhabarber-Maniacs beim Blogevent „Laber Rhabarber“ zu Ehren des 4. Bloggeburtstages von Lecker & Co.

Happiest Bloggiversary, liebe Tina!

Laber-Rhabarber-Blogevent von Lecker & Co.

Ich wünsche Euch rosarote Frühlingstage und guten Kuchenhunger!

Eure Marion

P.S. Wundert Euch nicht, wenn Euer Teig viel schöner und heller aussieht. Als ich loslegen wollte, habe ich gemerkt, dass ich nur Vollkorn-Weizenmehl im Haus hatte. Der Kuchen schmeckt natürlich auch in der Vollkorn-Varianten sehr lecker, nur sieht der Teig nicht so hell und gelb aus. Falls Ihr auch mit Vollkornmehl backen möchtet, nehmt bitte 100 ml Milch statt der angegebenen 75 ml.

Für die Pinterest-Fans: Wenn Euch das Rezept gefällt, pinnt es doch gerne! Ich würde mich freuen, es auf Euren Kuchen- oder Rhabarber-Pinnwänden zu finden!

Einfacher Rhabarberkuchen vom Blech / Unterfreundenblog

Wer bis hierher durchgehalten hat, hat eine Belohnung verdient! Ich dachte, ich zeige Euch mal, wie das aussieht, wenn hier ein Beitrag fotografiert wird. Ein kleiner Blick „behind the Scenes“, also hinter die Kulissen. Das Making Of der Blogbeitrag-Fotos. Ja, das auf dem Boden ist ein Bettbezug! Auf die Leiter steige ich, um die Perspektive von oben ordentlich hinzubekommen. Und das weiße Styroporbrett reflektiert das Licht und sorgt dafür, dass auf dem Foto nicht so viele Schatten entstehen.

Rhabarberkuchen Shooting - Behind the scenes - Unterfreundenblog

Fünf Fragen am Fünften im Mai – über verlockende Angebote, Lieblings-Geburtstage und Arschlochtage

Oh MAI God – geht das nur mir so oder ist der April tatsächlich nur so dahingeflogen? Das Schöne und Schreckliche zugleich an einer monatlichen Kolumne ist der feste Termin gepaart mit der Erkenntnis, wie unfassbar kurz 4 Wochen sind! Weiterlesen „Fünf Fragen am Fünften im Mai – über verlockende Angebote, Lieblings-Geburtstage und Arschlochtage“

Ein easypeasy DIY für eine selbst beschriftete Badematte mit WOW-Faktor!

Kennt Ihr diese Menschen, die morgens schon so schrecklich gut gelaunt sind? Die beim ersten Weckerklingeln aus dem Bett springen und pfeifend und singend im Bad stehen? That’s me. Im Ernst. Ich bin so eine! Morgenmuffel haben keine Chance gegen mich. Die lache ich nieder. Weiterlesen „Ein easypeasy DIY für eine selbst beschriftete Badematte mit WOW-Faktor!“

Bei Meerweh – einmal Zeeland und zurück

„Hach, ist das nicht wunderschön hier?“ Wenn das im Urlaub alle 5 Minuten aus meinem Mund kommt, könnt Ihr fast sicher sein, wir sind in Holland. Wieder einmal. Wer hier gerne mitliest, weiß inzwischen – in Sachen Urlaub sind wir überzeugte Wiederholungstäter. Ein Jahr ohne einen Abstecher nach Holland ist inzwischen fast undenkbar! Weiterlesen „Bei Meerweh – einmal Zeeland und zurück“