Die legendären Oreo-Pralinen aus 3 Zutaten – zu Ostern in Ei-Form!

Manchmal scheinen wir (Food)Blogger in anderen Sphären zu schweben. Da fallen Worte wie Matcha, Cronuts, Brinner, Medjool und viele andere Begrifflichkeiten, von denen schätzungsweise 90% der Bevölkerung noch nie gehört haben. Weiterlesen „Die legendären Oreo-Pralinen aus 3 Zutaten – zu Ostern in Ei-Form!“

Fünf Fragen am Fünften – das sind 5 Blicke durchs Schlüsselloch. Waaaaah, wie aufregend!

Moin, Ihr Lieben! Ich begrüße Euch heute mal nordisch frisch zu Ehren von Nic. Kennt Ihr nicht? Nic ist Herz und Seele hinter einem meiner Lieblingsblogs – Luzia Pimpinella. Das klingt nach Pippi Langstrumpf für Erwachsene und so sind ihre Beiträge auch. Bunt, frech, stark und cool, aber immer mit ganz viel Herz!

Als Nic Anfang des Jahres ihre neue Monatskolumne „5 Fragen am Fünften“ ins Leben gerufen hat, hätte ich mich am liebsten direkt ans Laptop gesetzt und mitgemacht. Ich liebe solche Fragen in die Runde. Kleine Blicke hinter die Kulissen, die enthüllen, was sonst verborgen bleibt. Mehr erfahren über Menschen, die man interessant findet. Das ist wie gemeinsam am Kaffeetisch sitzen, quatschen, sich austauschen und dabei auch mal laut loskreischen „Waaaaas, das hätte ich nie von Dir gedacht!!“

Von Nic gibt es für alle, die gerne dabei sein möchten, jeden Monat 5 neue Fragen, die jeweils am Fünften beantwortet werden. Fragen, die man sich selbst nicht stellt und über die man wahrscheinlich noch nie nachgedacht hat. Ich freue mich riesig, diesen Monat zum ersten Mal mit dabei zu sein und Euch vielleicht ein „Waaaaaaaas?!“ zu entlocken.

Los geht’s – hier kommen 5 Blicke durch Schlüsselloch! Die 5 -Fragen von Nic, ziemlich spontan beantwortet von mir:

1. Wenn du ein Gericht zum Essen wärst, was wärst du dann?

Brot! Das war zumindest mein erster Gedanke. Und in Sachen Essen soll man seinem ersten Gedanken unbedingt nachgehen. Bauchgefühl und so. Hätte ich nur 2 Minuten länger darüber nachgedacht, wäre diese Aktion hier vermutlich schon bei dieser Frage gescheitert. Essen ist einfach mein Lieblingsthema. Wie könnte ich mich für EIN Gericht entscheiden bei dieser Vielfalt, aus der wir uns täglich bedienen können?!

Also Brot. Ich bin ein High-Carb-Girl. Volle Lotte. Pasta, Reis, Brot, alles mit Kohlenhydraten zu mir! Zum Brot Selbstbacken fehlt mir Zeit und Muse. Aber im Selbstkaufen bin ich ganz groß. Kompakt muss es sein, voll mit Körnern, Nüssen und gutem Mehl. Wenn mir der Bäcker ein großes Brot reicht, das ich mit dem kleinen Finger halten kann, gebe ich es zurück. Ohne Pardon. Luftnummern kommen mir nicht auf den Teller!

Als ich vor Jahren mit einem berühmten Abnehmprogramm abgespeckt habe und im Rezept „1 Scheibe Brot“ stand, war die Scheibe bei mir eben 1,5 cm dick. Selbstbetrug vom Feinsten. Funktioniert hat’s trotzdem.

By the way, was habe ich denn auf dem Foto für eine seltsame Zehenhaltung?! Meine Füße sind sonst ganz normal, ich schwöre :-)

5 Fragen am Fünften: Lieblingsessen - BROT!

 


2. Welches Buch oder welche Bücher liebst du so sehr, dass du es / sie mehr als einmal gelesen hast?

Ich bin kein Wiederholungsleser. Grundsätzlich kann ich mir nichts langweiligeres vorstellen, als ein Buch zu lesen, von dem ich schon weiß, wie es endet. Aaaaaber, keine Regel ohne Ausnahme! Dieses eine Buch, das ich nach der ersten Seite schon weglegen wollte mit dem Gedanken „Häh, ein ganzes Buch, das nur aus Email-Dialogen besteht? Och nö“. Oh doch! Never judge a book by its first page! Wie gut, dass ich weitergelesen habe. Und weiter, und weiter.

Gut gegen Nordwind ist mein allerliebstes Lieblingsbuch! Lesen, UNBEDINGT! Die Fortsetzung Alle sieben Wellen ist nicht minder wunderbar.

In meinen Liebsten habe ich mich übrigens kurze Zeit später im Internet verguckt und dann per wochenlangem Email-Dialog verliebt. Joa, so läuft das heutzutage. Sein Pseudonym war übrigens „Südwind“. War schon klar, dass das was wird mit uns.

Unser erstes gemeinsames Theaterstück war dann konsequenterweise „Gut gegen Nordwind“ mit dem wunderbaren Ralf Bauer in der Hauptrolle,  den ich schon in der Surferserie „Gegen den Wind“ angeschmachtet hatte. Aber das ist eine andere Geschichte.

5 Fragen am Fünften - Lieblingsbuch - Unterfreundenblog

 

3. Entschuldigst du dich zu oft?

Nö.
Okayyyy, die Antwort ist jetzt doch ein bisschen kurz ausgefallen. Ich gehöre nicht zu der Kategorie „erst denken, dann reden“, sondern sabbele gleich drauf los. Das ist zwar immer spontan und ehrlich, aber selten durchdacht und diplomatisch. Entschuldigungen sind danach zwar selten fällig, aber manchmal lege ich noch ein Schippchen Diplomatie nach.


4. Wann und über was hast du das letzte Mal laut gejubelt?

Was tun, wenn einem zu einer Frage spontan keine Antwort einfällt? Genau, man fragt den Mann.

„Duuuu, ich mach da bei so einer Blogger-Aktion mit. Weißt Du, wann ich das letzte Mal laut gejubelt habe und warum?“

Seine Antwort: „Du jubelst doch den ganzen Tag. Jubeln ist quasi Deine Lebenseinstellung“.

Recht hat er. Isso! Klingt anstrengend? Ich kann das auch so in mich rein, ganz leise und unauffällig. Seine Worte haben mich übrigens noch Tage danach lächeln lassen. Nein, nicht lächeln. Jubeln! Innerlich.

5 Fragen am Fünften - Jubeln - Unterfreundenblog


5. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, wo würde deine nächste Reise hingehen und wie würde sie aussehen?

Auf gar keinen Fall auf eine einsame Insel! Meine Meinung dazu und die Gründe dagegen habe ich hier schon lange und breit dargelegt.

Also, wohin reisen? Wenn schon träumen, dann groß, oder? Mein bisher geheimer Reisetraum, für den weder Geld noch Zeit eine Rolle spielen darf, ist dieser: Losfahren, wann immer es mich in den Fingern juckt. Wohin? Das wird spontan entschieden. Entscheidend ist eher „Wie lange“!

Ich möchte Zeit haben, eine Stadt, eine Gegend oder ein Land zu erkunden. Mich einlassen können ohne den Gedanken „in 2 Wochen geht es nach Hause“. Der Ort soll mein Zuhause werden. Ein Zuhause auf Zeit, aber auf lange Zeit! 1 Jahr Australien erkunden, 2 Monate lang Rom entdecken, mich auf jeder deutschen Insel 3 Monate niederlassen, überall ein bisschen Einheimischen-Luft schnuppern.

Das mag ich, davon träume ich. Ich glaube, dieser Virus hat sich in meinem Au-Pair-Jahr festgesetzt. In Kalifornien war ich Local auf Zeit und fand das unfassbar toll!

Fünf Fragen am Fünften - März - Unterfreundenblog

So, das waren sie schon, die 5 Fragen im März. Hey, das hat Spaß gemacht! Jetzt gehe ich auf den anderen Blogs stöbern und bin gespannt auf die Antworten der anderen. Seid Ihr auch so neugierig? Dann kommt doch einfach mit. Unter Nics Beitrag sind alle teilnehmenden Blogs verlinkt.

Habt Ihr beim Lesen darüber nachgedacht, wie Eure Antworten ausfallen würden? Verratet Ihr mir Eure Reiseträume, Lieblingsbücher, den Grund zum Jubeln? Schreibt mir doch mal in die Kommentare, ich bin super neugierig auf Eure kleinen Geschichten!

Alles Liebe, habt eine tolle Woche!

Eure Marion

Kauft Ihr noch oder backt Ihr schon? Schoko-Buchweizen-Knuspermüsli einfach selbst gemacht

Schokolade zum Frühstück. Klingt das verheißungsvoll oder was? Seit ein paar Tagen schwebe ich jeden Morgen im 7. Frühstückshimmel. Schokoladig, knusprig, lecker und – Achtung jetzt kommt’s – ganz schön gesund! Ja, das schließt sich gegenseitig nicht aus, großes Schokoladen-Knusper-Ehrenwort!

Bis vor kurzem erschien ja beim Stichwort „Schokolade zum Frühstück“  sofort Bridget Jones im Bauchwegschlüpper vor meinem geistigen Auge! Da ist mir doch, ehrlich gesagt, meine gut gefüllte Müslischüssel bedeutend lieber.

Rezept für selbstgemachtes Schokoladen-Buchweizen-Granola - Unterfreundenblog

Buchweizen habe ich erst kürzlich für mich entdeckt. Die kleinen dreieckigen Körnchen sind wahre Kraftpakete. Sie sind glutenfrei und vollgepackt mit Nährstoffen, Ballaststoffen und Eiweißen. Damit sind sie prima geeignet für ein Frühstück, das lange satt hält. Hier könnt Ihr mehr über die gesunden Körner erfahren.

Knuspermüsli oder – wie es im englischsprachigen Raum heißt – Granola zum Frühstück ist ja an sich schon ziemlich fabelhaft. Aber es geht noch besser. Mit selbstgebackenem Granola! Wenn wir bei Freunden zum Frühstück oder Brunch eingeladen sind, heißt es immer häufiger „Kannst Du wieder Dein leckeres Müsli mitbringen?“. Wenn das nicht das schönste Kompliment für einen (Müsli)Bäcker ist!

Selbst bestimmen, was drin ist!

Ich weiß schon, wenn man liest „glutenfrei, vegan und ohne Zucker“ klingt das erst einmal wenig verführerisch. Aber ich verspreche Euch, dieses extraschokoladige und superknusprige Granola macht nicht nur Chocoholics sehr glücklich und steckt mit seinen inneren Werten sämtliche Müslis aus dem Supermarkt locker in die Tasche! Hatte ich schon erwähnt, dass es in gut 30 Minuten fertig ist?

Selbstgemachtes Schokoladenmüsli Granola mit Buchweizen

Schokoladen-Buchweizen-Granola - Unterfreundenblog

Die Herstellung ist wirklich einfach und man bestimmt selbst über die Zutaten. Das gefällt mir am besten, denn so kann man das weglassen, was man nicht gerne mag (Rosinen …) und reinmachen, was gefällt: Vanille, Zimt, knackige Nüsse und eine ordentliche Portion Liebe.

Die letzten Tage hat es sich so ergeben (räusper), dass wir lieber wenig zu Abend essen und danach noch ein Schüsselchen Vanille- oder Kokosjoghurt mit etwas Granola zum Dessert vernaschen. Es soll sogar schon Personen in diesem Haushalt gegeben haben, die den Knuspercrunch auf einer Portion Eis genossen haben. Ich schau‘ niemanden an und sage nur Pistazie! #knusperknusperknäuschen

Rezept für selbstgemachtes Schokoladen-Buchweizen-Granola - Unterfreundenblog

Schokoladen-Buchweizen-Granola - Unterfreundenblog

Weil immer wieder gefragt wird, hier noch der Hinweis zur Haltbarkeit. Theoretisch hält sich das Müsli – luftdicht verpackt in einem großen Glas – ca. 4 Wochen. Praktisch müsst Ihr Euch darum keinerlei Gedanken machen :-)

Schokoladen-Buchweizen Granola

(Ergibt ein großes Vorratsglas / ein Blech)

100g kernige Haferflocken
200g Nüsse Eurer Wahl, grob gehackt
75g Buchweizen
50g Kokosflocken
50g Chia-Samen
150 ml Ahornsirup
50 ml Kokosöl
2 EL Rohkakaopulver (alternativ: 3 – 4 EL Backkakao)
1 TL Zimt
1/2 TL Vanilleextrakt oder Samen aus 1 Vanilleschote

Ofen auf 170 Grad (keine Umluft) vorheizen. Backblech mit Backpapier belegen.

Haferflocken, gehackte Nüsse (ich habe Mandeln, Haselnüsse und Cashews verwendet), Buchweizen, Kokosflocken und Chiasamen in einer Schüssel vermischen.

Kokosöl zusammen mit Ahornsirup, Kakao, Vanille und Zimt bei kleiner Hitze schmelzen und mit den trockenen Zutaten gut vermengen.

Alles gleichmäßig auf dem Backblech verteilen und ca. 30 – 40 Minuten im Ofen rösten. Zwischendurch häufiger wenden, damit alles gleichmäßig backt. Auf dem Blech vollständig auskühlen lassen, erst dann wird das Müsli knusprig. In einem luftdicht verschließbaren Gefäß aufbewahren.

In einem Glas hübsch verpackt ist selbstgemachtes Müsli ein super DIY Geschenk für liebe Menschen. Ihr könnt es natürlich auch selbst Wegknuspern oder macht am besten gleich die doppelte Portion.

Erinnert Ihr Euch noch? Im letzten Jahr habe ich Euch ein „Carrot Cake Granola“ mitgebracht – also einen Rüblikuchen als Müsli-Variante zum Verknuspern. Stichwort Frühstücksglück zu Ostern!

Rezept für selbstgebackenes Schokoladen Buchweizen Granola - Unterfreundenblog

Leckere Grüße, macht es Euch schön!

Eure Marion

 

Verlinkt mit Sonjas Blogparade „Schokoladengenüsse“ und der Blogparade Sonntagsglück by Katrin

 

 

DIY: Hyazinthen in Wachs – Frühlingsdeko in Pastell

Los geht’s! Bringen wir ein bisschen Flowerpower und Frühlingsfrische in diese graue Suppe da draußen! Wir haben immerhin den trübsten Dezember und Januar seit Menschengedenken hinter uns gelassen. Gut, ich übertreibe. Es waren „nur“ die grauesten Monate seit der Wetteraufzeichnung, was allerdings gefühlt das Gleiche ist, oder? Weiterlesen „DIY: Hyazinthen in Wachs – Frühlingsdeko in Pastell“

Hello again … oder „Nicht bloggen ist auch keine Lösung“

„Bloggen ist das Gegenteil von alles für sich behalten“ – das habe ich kürzlich gelesen und fand es so schön!

Diese Aussage trifft auch perfekt mein Gefühl, das ich in den letzten Monaten hatte. Nachdem ich vor vier Monaten das Blogger-Handtuch geworfen hatte, sind die Ideen nur so gesprudelt und ich wusste nicht, wohin damit. Weiterlesen „Hello again … oder „Nicht bloggen ist auch keine Lösung““