Herzallerliebst! Pavlova mit Erdbeeren

Seit Wochen schon schleiche ich um die ersten Erdbeeren herum. Bauch, Herz und das erdbeerrote Teufelchen auf der Schulter sagten bereits laut Yesssss, der Kopf widersprach „Nix da! Du wartest mal schön auf die Saison“. Nach meiner ausgiebigen Rhabarber-Phase im April *hüstel* hat mir bisher auch irgendwie die große Erdbeer-Inspiration gefehlt. Bis mir diese zuckersüße Idee kam und solange im Köpfchen herumgespukte, bis sie im Ofen war! Just in der Woche, als die ersten deutschen Früchtchen zu haben waren. Erdbeer-Karma! Weiterlesen „Herzallerliebst! Pavlova mit Erdbeeren“

Rhabarbersirup mit Himbeeren. Aus 1 mach 3: Rhabarber-Spritz, Rhabarberschorle und ein schnelles Dessert

Findet Ihr nicht auch, dass es schon viel zu lange kein Rhabarber-Rezept mehr auf dem Blog gab?! Kleiner Scherz … Ich weiß, ich weiß, ich habe Euch einiges zugemutet in den letzten Wochen. Aber wenn Ihr diese traumhaft schönen Stangen gesehen hättet, Ihr würdet mich sofort verstehen. Ich konnte tagelang nur noch an Rhabarber denken und hatte Gelüste und Visionen in Rosarot!  Weiterlesen „Rhabarbersirup mit Himbeeren. Aus 1 mach 3: Rhabarber-Spritz, Rhabarberschorle und ein schnelles Dessert“

Frühling im Glas! No-Bake-Cheesecake mit Rhabarber-Rose

Hach, Frühling! Die Tage werden länger, wärmer und bunter. Endlich! Wie schön!

Ich gebe zu – eine klitzekleine Woche hätte er mit seinem Erscheinen ruhig noch warten können, der Lenz. Unseren Skiurlaub haben wir letzte Woche bei frühlingshaft warmen Temperaturen in Südtirol verbracht. Die drei schlechteren Tage waren wir auf der Piste. Jaaa, die schlechteren! Ich, die immer ganz laut schreie, ich sei eine Schönwetterfahrerin und gehe NUR dann auf die Piste, wenn die Sonne lacht, bin freiwillig bei Bewölkung auf den Berg. Denn nur da war einigermaßen an Skifahren zu denken und man stand nicht schon um 11 Uhr in der Wasserpfütze.

Magnolien / Magnolia / Blue Sky / Frühling / Spring

Kirschblüten / Cherry Blossom / Sakura / Spring / Frühling - Unterfreundenblog

Wir haben uns natürlich nicht über Sonne und Wärme geärgert. Im Gegenteil! Die Sonnentage wurden genutzt und wir haben uns die drei großen B’s in der Umgebung angeschaut, die Städte Bruneck, Bozen und Brixen. Statt Glühwein auf der Skihütte gab es eben Prosecco auf der Piazza, da kann ich sowas von flexibel sein :-)

Auf dem Bauernmarkt in Bozen haben sie mich dann angelacht. Knallrote Rhabarberstangen, schlanke Schönheiten  – wie gemalt! Neben Tulpen, Magnolien und Kirschblüten sind sie für mich DIE Frühlingsboten überhaupt. Seitdem rattert es im Köpfchen, was sich mit den säuerlich-herben Stangen so alles anfangen lässt. Und ein bisschen muss man sich ranhalten, denn die Saison ist kurz. Aber lasst Euch gesagt sein, das wird nicht das letzte Rhabarber-Rezept hier auf dem Blog bleiben.

Wie ich auf die Rhabarber-Rosen kam, weiß ich selbst nicht so genau. Vermutlich ist meine erste und einzige Folge „Der Bachelor“ schuld daran. Die Nacht der Rosen hat sich im Unterbewusstsein festgesetzt und wollte verarbeitet werden. Heraus kam ein schnell gemachter Käsekuchen im Glas. Hier wird nur gerührt und geschichtet, der Ofen darf kalt bleiben. Auf Neudeutsch ein „No Bake Cheesecake“. Denn wenn die Sonne lacht, wollen wir uns nicht lange in der Küche aufhalten, sondern die Zeit draußen verbringen. Rüchtüch? Rüchtüch!

Der Cheesecake ist übrigens mindestens so flexibel wie ich. Sobald die Rhabarbersaison vorbei ist, freut er sich auch über eine Schicht Beeren oder andere Früchte. Im Glas kann man ihn auch im Sommer super mitnehmen zu einem Picknick am See oder zum Grillen bei Freunden.

No Bake Cheesecake mit Rhabarber im Glas - Easy peasy mit Rhabarberrose - Unterfreundenblog

No Bake Cheesecake im Glas mit Rhabarber Rose - Easy peasy Rezept im Frühling - Unterfreundenblog

No Bake Rhabarber Cheesecake im Glas (4 Portionen)

60g Vollkorn Butterkekse
30g Butter, geschmolzen
200g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
150g Griechischer Joghurt
2 – 3 EL Puderzucker
1/2 TL Vanille
2 – 3 Stangen Rhabarber
100g Brauner Zucker
60 ml Blutorangensaft (oder anderer roter Saft)

Zubereitung Boden:
Die Butterkekse zerbröseln (am besten in eine Gefriertüte geben und mit dem Nudelholz drüber rollen) und mit der geschmolzenen Butter vermischen. Die Masse auf kleine Gläser oder Weckgläschen verteilen und etwas fest drücken.

Zubereitung Creme:
Frischkäse, Joghurt, Zucker und Vanille cremig rühren. Die Creme auf die Keksböden verteilen und kühl stellen.

Zubereitung Rhabarber-Rose:
Rhabarberstangen waschen und ggf. kürzen. Wenn die Stücke so 20 – 30 cm lang sind, kann man sie am besten händeln. Rhabarberstücke mit dem Sparschäler (der zum Kartoffelschälen) in lange Streifen schneiden. Die Streifen mit braunen Zucker und Orangensaft in einer großen Pfanne erhitzen und max. 1 Minute köcheln lassen. Dabei vorsichtig rühren. Der Zucker soll sich auflösen, aber die Streifen nicht zu einem Endlos-Knoten verwirren :-). Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Wenn der Rhabarber kühl genug ist, wickelt Euch ca. 4 – 6 Streifen nacheinander um den Zeigefinger. So entsteht die Rose, die Ihr dann auf die Creme setzt. Die rote Sauce, die noch in der Pfanne bleibt, könnt Ihr extra dazu servieren.

Ich hatte nur 3 passende Gläschen, daher habe ich einen Cheesecake im Servierring gemacht. Das geht wunderbar, die Creme ist standfest genug.

No Bake Cheesecake mit Rhabarber im Glas - Easy peasy mit Rhabarberrose - Unterfreundenblog

Ich wünsche Euch die schönsten Frühlingstage! Genießt die Sonne und zum Cheesecake einen Espresso auf der Piazza! Terrasse oder Balkon funktioniert genauso gut :-)

Liebe Grüße,

Eure Marion

P.S. Ich bin total verknallt in dieses Foto! In Magnolien überhaupt. In den Frühling an sich und natürlich auch in den Cheesecake! Das nennt man dann wohl Frühlingsgefühle :-)

Magnolien / Magnolia / Frühling / Spring - Unterfreundenblog No Bake Cheesecake Rhabarber

Des Osterhasen liebstes Dessert – schnelles Mango-Tiramisu (ohne Ei und mit Öhrchen)

Da staunt Ihr, was? Es wird schon wieder österlich hier. Jetzt, wo die Feiertags-Lawine erst einmal losgetreten ist, gibt es kein Halten mehr. Im Osterkörbchen schlummert sogar noch eine dritte Oster-Idee. Nach dem Rüblikuchen-Granola und diesem schnellen Tiramisu wird es aber kein Rezept, sondern ein Do-it-yourself. Ihr dürft also gespannt sein!

Heute gibt es aber erst einmal ein schnelles, fruchtiges Tiramisu. Es ist ohne Ei und kann daher auch von den Vorsichtigen genossen werden, denen Gerichte oder Desserts suspekt sind, die mit rohem Ei zubereitet werden. Den Alkohol könnt Ihr weglassen, dann ist es auch für Schwangere und Kinder geeignet. Die lieben den Hasen-Look sowieso!

Schnelles Mango-Tiramisu ohne Ei / Osterrezept / Unterfreundenblog

Schnelles Mango-Tiramisu ohne Ei / Osterrezept / Unterfreundenblog

Was Ihr nicht wissen könnt, ist, dass Ihr es mit der ungekrönten Siegerin eines Tiramisu-Wettbewerbs zu tun habt. Jahaa, moi!! Vor Jahren plante eine Freundin eine Party und hat ein paar Gäste um Ideen fürs Dessert-Buffet gebeten. Nachdem 3 Gäste unabhängig voneinander Tiramisu angemeldet hatten, haben wir uns entschieden, einen Wettbewerb daraus zu machen und so hatten wir am Ende sechs der italienischen Klassiker auf dem Buffet stehen.

Wer denkt, das war langweilig oder einseitig, der irrt gewaltig!  Es gibt vermutlich so viele verschiedene Tiramisu-Rezepte wie es italienische Familien gibt. Und auch bei den sechs Rezepten war keines wie das andere. Zusammen mit dem Dessert eines Freundes lag meines nach geheimer Abstimmung auf Platz 1. Und ich muss neidlos anerkennen, seine Version mit Schokoladenlikör und geraspelter Bitterschokolade war ein italienischer Traum und auch mein geheimer Favorit. Molto bene!

Die Version, die ich heute für Euch habe, ist eine leichte, fruchtige Variante des Klassikers. Nach der langen Fastenzeit muss man sich ja langsam wieder rantasten an die Welt der Desserts. Nicht, dass ich hier mitreden könnte – Fasten und Verzicht im Allgemeinen sind ja nicht so mein Ding ;-)

Schnelles Mango-Tiramisu ohne Ei / Osterrezept / Unterfreundenblog

Schnelles Mango-Tiramisu (ohne Ei)

ca. 6 Löffelbiskuits
250g Mascarpone
250g Magerquark
1 Dose Mango*
2 Orangen
3-4 EL Zucker
2 EL Cointreau (optional)
Kokoskugel (optional)

Mangospalten aus der Dose abtropfen lassen, den Saft dabei auffangen. Mango in Würfel schneiden. Orangen auspressen, Saft zur Seite stellen.

Je 3 EL Mangosaft und Orangensaft mischen und den Zucker darin auflösen. Mascarpone und Magerquark mit der Saftmischung glatt rühren. Abschmecken und evtl. nachsüßen.

4 Löffelbiskuits in Stücke brechen. Weitere 2 EL Mangosaft, 2 EL Orangensaft und 2 EL Cointreau mischen. Wer keinen Alkohol verwenden möchte, nimmt einfach mehr Saft. Die Biskuitstücke kurz in die Saft-Likörmischung eintauchen und abwechselnd mit den Mangowürfeln und Creme in Gläser schichten. Zuerst Biskuit, dann Obst, dann Creme. Die obere Schicht sollte Creme sein.

Für die Hasenöhrchen schneidet Ihr die Löffelbiskuits diagonal in zwei Hälften, so entstehen die Löffel. Jetzt wissen wir auch, wie der LÖFFEL-Biskuit zu seinem Namen kam :-) Wenn Ihr dem Dessert noch ein puscheliges Hasenschwänzchen verpassen möchte, schneidet Ihr einfach eine Kokoskugel (die, mit der der Sommer nie zu Ende geht – Ihr wisst schon) in zwei Hälften und klebt jeweils eine Hälfte außen ans Glas. Durch die Cremefüllung in der Kugel hält das „Schwänzchen“ ganz von selbst.

Die angegebene Zutatenmenge reicht für ca. 2,5 Gläser. Wenn Ihr mehr machen möchtet, vervielfacht Ihr die Mengen entsprechend. *Statt Dosenmango könnt Ihr auch 1 große frische Mango nehmen. Anstelle der Abtropf-Flüssigkeit aus der Dose nehmt dann einfach mehr Orangensaft.

Schnelles Mango-Tiramisu ohne Ei / Osterrezept / Unterfreundenblog

Genießt den Frühling!

Eure Marion