Rhabarber – my LOVE! Der fluffigste Rhabarber-Vanille-Frühlingsträumchen-Blechkuchen

Kennt Ihr die Marion von Unterfreunden? Das ist doch die, die immer Rhabarberkuchen mit Mustern macht! Genau, die bin ich! Vielleicht wird das ja irgendwann mein Markenzeichen und meine Blognische :-). Ich kann einfach nicht anders, wenn die rotgrünen Stängel vor mir liegen. Die schreien doch geradezu nach geometrischen Mustern, oder? Vor allem aber rufen sie ziemlich laut nach leckeren Rezepten! Hey, da kann ich helfen!

Erinnert Ihr Euch noch an die kleine Rhabarber-Eskalation im letzten Frühling hier auf dem Blog? Ein Bummel über den Wochenmarkt in Südtirol und der Anblick der wunderschönen himbeerroten Rhabarberstangen hatten mich zu sage und schreibe 5 Rhabarber-Rezepten in 4 Wochen inspiriert!

Ach, Du schöne Rhabarberzeit!

FÜNF Rezepte in VIER Wochen?! Mein lieber Schwan, danach muss ich wohl ins Frühsommerkoma gefallen sein! Aber gelohnt hat es sich schon und ich freue mir ein Loch in den Bauch über die vielen rhabarberigen Rezepte auf meinem Blog.

Ich bin immer noch schwerstens verknallt in die leckere Rhabarber-Tarte mit dem tollen Chevron-Muster, die niedlichen No-Bake-Cheesecakes im Glas, den schnell gezauberten Rhabarber-Ziegenkäse-Flammkuchen, den pinkfarbenen Himbeer-Rhabarber-Sirup und das würzige Rhabarber-Apfel-Chutney zum Käse.

Der Sirup ist bei uns längst ein Dauerbrenner. Wir lieben, lieben, lieben ihn als Rhabarber-Schorle oder mit Rosé-Sekt aufgegossen als leckeren Spritz. Die durchgedrückten Rhabarber-Reste werden ins Joghurt gerührt oder mit Quark geschichtet, was das Zeug hält! Da wird jeder Tag zum rosa Frühlingsträumchen!

Und heute, fast genau ein Jahr später, ist es Zeit für ein neues Traumpaar unter dem blitzblauen Frühlingshimmel. Tadaaaaaaaa, Bühne frei und Ofen an für ein neues Rhabarber-Dreamteam! Ein fluffiger, saftiger Rührteig kuschelt sich ans warme Ofenblech und getoppt wird das Ganze von schlanken Rhabarberstreifen. Und um die romantische Verkupplung komplett zu machen, hat irgendjemand das Ganze noch mit zarten Blümchen beworfen. Fast Hollywoodreif, oder was meint Ihr?

Streifenlook - mag ich! Auch beim Kuchen

Mhmmm! Frisch auf dem Ofen auf den Tisch. So lecker, der Rhabarberkuchen vom Blech!

Wer hat denn da Blümchen auf das neue Frühlingstraumpaar gestreut?

Das mit dem Muster ist natürlich kein Muss! Ihr könnt auch ganz verwegen sein und die Rhabarberstücke einfach legen, wie Ihr lustig seid. Ich werde nicht beleidigt sein, versprochen! Das Muster hat allerdings den Vorteil, dass man die Stücke so herrlich gleich groß an den Rändern entlang schneiden kann … Haha, ich sehe Euch mit den Augen rollen! Ich höre schon auf und hier kommt endlich das Rezept:

Einfacher Rhabarber-Vanille-Rührkuchen vom Blech

  • 800g  Rhabarber (schon geputzt / ursprünglich etwa 1 kg)
  • 200g Zucker + 1 EL zum Bestreuen
  • 250g weiche Butter
  • 4 Eier
  • 75 ml Milch
  • 250g Mehl
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1/2 TL Vanillemark oder ausgekratztes Mark einer halben Vanilleschote
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Puderzucker zum Bestäuben

Ofen auf 160 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Rhabarber waschen (nicht schälen), die unschönen Enden und Blätter abschneiden. In Stücke schneiden. Wer Muster legen möchte: Rhabarber in etwa 7 cm lange Stücke schneiden. Wenn die Stangen zu breit sind, könnt Ihr sie noch längs teilen. 

Zucker, Vanillezucker und Butter mit dem Handrührer oder der Küchenmaschine cremig rühren. Eier einzeln dazugeben und jeweils gut verrühren. Mehl, Backpulver, Vanillemark und Salz mischen und mit der Milch zur Creme geben, gut verrühren.

Ein Backblech (Innenmaß 30 x 35 cm) mit Backpapier auslegen und den Teig darauf streichen. Die Rhabarberstücke auf den Teig geben und noch einen Esslöffel Zucker über den Rhabarber geben. Der karamellisiert dann beim Backen so schön.  

Kuchen bei 160 Grad ca. 40-50 Minuten backen.

Auskühlen lassen und vor dem Servieren noch etwas Puderzucker schneien lassen.

Mein Profi-Tipp: Große Stücke schneiden und mit einem leckeren Kaffee dazu schnell verputzen. Ein Klecks Sahne oder eine Kugel Eis machen sich auch ganz hervorragend dazu!

Große Stücke abschneiden und gleich vernaschen!

Da will man doch gleich loslöffeln!

Mit dem Rezept reihe ich mich ein im Kreise der anderen Rhabarber-Maniacs beim Blogevent „Laber Rhabarber“ zu Ehren des 4. Bloggeburtstages von Lecker & Co.

Happiest Bloggiversary, liebe Tina!

Laber-Rhabarber-Blogevent von Lecker & Co.

Ich wünsche Euch rosarote Frühlingstage und guten Kuchenhunger!

Eure Marion

P.S. Wundert Euch nicht, wenn Euer Teig viel schöner und heller aussieht. Als ich loslegen wollte, habe ich gemerkt, dass ich nur Vollkorn-Weizenmehl im Haus hatte. Der Kuchen schmeckt natürlich auch in der Vollkorn-Varianten sehr lecker, nur sieht der Teig nicht so hell und gelb aus. Falls Ihr auch mit Vollkornmehl backen möchtet, nehmt bitte 100 ml Milch statt der angegebenen 75 ml.

Für die Pinterest-Fans: Wenn Euch das Rezept gefällt, pinnt es doch gerne! Ich würde mich freuen, es auf Euren Kuchen- oder Rhabarber-Pinnwänden zu finden!

Einfacher Rhabarberkuchen vom Blech / Unterfreundenblog

Wer bis hierher durchgehalten hat, hat eine Belohnung verdient! Ich dachte, ich zeige Euch mal, wie das aussieht, wenn hier ein Beitrag fotografiert wird. Ein kleiner Blick „behind the Scenes“, also hinter die Kulissen. Das Making Of der Blogbeitrag-Fotos. Ja, das auf dem Boden ist ein Bettbezug! Auf die Leiter steige ich, um die Perspektive von oben ordentlich hinzubekommen. Und das weiße Styroporbrett reflektiert das Licht und sorgt dafür, dass auf dem Foto nicht so viele Schatten entstehen.

Rhabarberkuchen Shooting - Behind the scenes - Unterfreundenblog

Rhabarber-Kuchen mit Pistazien-Frangipane

So, jetzt mal Hände hoch. Wer hatte Fragezeichen auf der Stirn beim Lesen der Überschrift? Schätzungsweise 90% von uns, oder? Genau werden wir es nie wissen. Was ist Frangipane?

Wäre das nicht eine Super Frage für „Wer wird Millionär“? Hier die Antwort-Möglichkeiten für Günter Jauchs heißen Stuhl: Weiterlesen „Rhabarber-Kuchen mit Pistazien-Frangipane“

Guinness-Cake mit Salz-Karamell

Heute darf ich zu Gast sein beim 2. Blog-Geburtstag der Schlemmerkatzen! Hip Hip Hurray und Happy Blogiversary!!

Und wie das so ist, wenn man bei Foodbloggern eingeladen ist, heißt es nicht etwa „bring‘ gerne was mit“, sondern da haben die Gastgeber ganz konkrete Wünsche. In diesem Fall ist zu ihrem B-Day ein Gericht gefragt, das entweder Bier enthält oder zu Bier passt.

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Und weil man Geburtstagskinder verwöhnen und Wünsche erfüllen soll, habe ich spontan zugesagt. Und hinterher gedacht „Mist, ich mag‘ gar kein Bier!“. Wein, Weib und Gesang wären mir deutlich näher gewesen. Das hatte der Schlemmerkater spontan ausgerufen, als es um die Themensuche für den Event ging. Aber Cat (der weibliche Part der Schlemmerkatzen) und das Bier haben sich letztlich durchgesetzt und ein nachträglicher Rückzieher geht gar nicht.

Und so begibt es sich, dass in meiner Zutatenliste zum ersten Mal Bier auftaucht. Es gibt Guinness Cake! Und wisst Ihr was? Das ist einer der besten Schokokuchen, die ich je gegessen habe. Ob es am Bier liegt? Oder am Salzkaramell? Oder den knackigen Pistazien obendrauf? Man weiß es nicht, aber er ist wahnsinnig saftig, unglaublich schokoladig und einfach überraschend fabulös! Bier ist nicht wirklich zu schmecken, aber das Guinness gibt dem Kuchen sicherlich eine besondere Note. Na dann Prost bzw. Sláinte und nochmals Happy B-Day, liebe Schlemmerkatzen!

Unterfreundenblog Guiness Cake zum Bloggeburtstag der Schlemmerkatze

Unterfreundenblog Guiness Cake zum Bloggeburtstag der Schlemmerkatze

Schokoladen Guinness Kuchen

250 ml Guinness Bier
275 g Mehl
250 g Butter
75g Kakao
300g Puderzucker
50g Brauner Zucker
140 g Saure Sahne
2 Eier (Größe L)
2 TL Natron
Mark einer Vanilleschote

  1. Ofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Springform (23 cm) fetten.
  2. Eier, Zucker und Vanille cremig schlagen, Saure Sahne dazugeben. Mehl, Kakao und Natron mischen und unterrühren.
  3. Guinness zusammen mit der Butter bei kleiner Hitze erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist.
  4. Butter-Bier-Mischung unter den Teig rühren und alles in die gefettete Form geben. Nicht wundern, der Teig ist recht flüssig. Auf dem mittleren Rost für ca. 45 – 60 Minuten backen.
  5. Komplett auskühlen lassen, bevor Ihr das Salzkaramell auftragt.


Salzkaramell

  • 250g weiche Datteln (am besten Medjool)
  • 200 ml warmes Wasser
  • ¼ Tasse Nussmus (Mandelmus, Cashewmus o.ä.)
  • Eine Prise Meersalz
  1. Entsteinte Datteln für 10 Minuten in warmem Wasser einweichen. Das macht sie schön weich und cremig
  2. Alle Zutaten in einem Blender oder einer Küchenmaschine mixen, bis ein cremiges Karamell entsteht.  Je nach Beschaffenheit der Datteln könnt Ihr noch ein bisschen Flüssigkeit dazugeben, wenn die Creme zu fest ist.

1/2 Tasse Pistazien schälen, grob hacken und auf dem Kuchen verteilen. Wenn Ihr nur gesalzene bekommt, könnt Ihr das Meersalz im Karamell weglassen.

Ich hatte noch ein halbes Glas Pistazienmus im Kühlschrank, daher ist das Karamell bei mir etwas grünlich. Passt doch wunderbar zum irischen Guinness und den Pistazien! Das Auge nascht ja mit :-)

Für den Kuchenteig habe ich mich an einem Rezept der britischen Starköchin Nigella Lawson orientiert. Das Salzkaramell mit den Pistazien habe ich selbst kreiert. Fand ich irgendwie spannender als ein Frischkäse-Topping … nichts für ungut, Nigella :-))

Unterfreundenblog Guiness Cake zum Bloggeburtstag der Schlemmerkatze

Übrigens: In ein paar Tagen steht auch mein eigener Bloggeburtstag ins Haus. Und auch ich habe mir etwas einfallen lassen. Es gibt Geschenke! Und zwar für Euch, nicht für mich. Jaha, so bin ich! Uneigennützig bis zur Selbstaufgabe :-) Also, bleibt dran, es lohnt sich auf jeden Fall. Und auch die Schlemmerkatzen werden dabei eine kleine, feine Rolle spielen. Sie wissen es aber noch gar nicht, also pssst!

Liebste Grüße!

Marion

Bananenbrot mit Kokosnusskleid, äh -füllung (und Ohrwurm-Gefahr!)

So lieber Herbst, ich bin bereit für Dich! So ganz langsam darfst Du Einzug halten. Ich mag Deine raschelnden Blätter in den schönsten Farben, kuschelige Schals um den Hals, gemütliche Abende am Kamin und die Antwort auf die Frage – was mache ich in der kalten Jahreshälfte mit den braun gewordenen Bananen?

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Im Gegensatz zu anderen Personen in unserem Haushalt, die nicht genannt werden wollen, mag‘ ich Eis nur, wenn die Sonne scheint und wenn die Außentemperatur über 20 Grad liegt. Die köstliche N’Icecream, für die wir im Sommer die reifen Bananen an die Küchenmaschine verfüttert haben, ist daher also für den Moment auf Eis gelegt. Brüller-Wortspiel :-)

Die herbstliche Antwort auf das Problem „Schaaaaatz, die Bananen sind schon wieder braun und weich geworden“ kann daher nur lauten: Bananenbrot! Ein Zwischending aus Brot und Kuchen, das seinen Ursprung in USA oder Australien hat – so genau weiß das nicht mal Herr Google. Aber psssst, ich verrate Euch meine Theorie – eigentlich ist es ein Kuchen, der in Brotgestalt und mit Alibinamen daherkommt. Ganz egal! Etwas, das so lecker schmeckt und die braunen Bananen aus dem Obstkorb entführt, kann heißen, wie es will!

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Die Zutaten hatte ich – oh Wunder – alle da und konnte gleich loslegen. So mag ich das! „Zwei Apfelsinen im Haar und  an der Hüfte Bananen“ – ich summe und schwinge den Schneebesen! Kennt Ihr den Song? Falls nicht, hört unbedingt mal rein, ich habe das Video unten angehängt. Aber Achtung: akute Ohrwurm- und Gute-Laune-Gefahr!

Übrigens „an der Hüfte Bananen“ ist ein gutes Stichwort. Dieses Rezept geht nämlich NICHT AUF die Hüften, denn es kommt ohne extra Zucker aus. Die natürliche Süße der reifen Bananen ist vollkommen ausreichend. Da dies aber mein 100. Blogbeitrag ist, wollte ich Euch nicht nur ein Bananenbrot backen, sondern ein Bananenbrot mit cremiger Kokosnussfüllung. Und damit relativiert sich der Nicht-auf-die-Hüften-Faktor wieder ein wenig, höhö!

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Die Füllung war übrigens eine nächtliche Eingebung, sicher bedingt durch den Liedtext, denn ein Kokosnuss-Kleid kommt im Song auch vor. Lalalalalala! Nun kommt so eine Creme bzw. ein Frosting normalerweise AUF den Kuchen, aber da waren ja schon die gehackten Nüsse. Daher kam in diesem Fall die Creme IN den Kuchen. Ich mag diese verschiedenen Konsistenzen auf einer Gabel! Der saftige Kuchen, die knackigen Nüsse und die samtige Creme.

Bananenbrot mit Kokosfüllung 

Zutaten Kuchen

  • 3 reife Bananen
  • 80g Kokosöl
  • 1 Ei*
  • 200g Weizenvollkornmehl
  • 100g Nüsse
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 EL Backpulver
  • 1 TL Zimt

Bananen zerdrücken, Kokosöl schmelzen. Bananen mit Kokosöl, Ahornsirup und Ei gut verrühren. *Wenn Ihr kein Ei nehmen möchtet, nehmt einfach mehr Banane, Apfelmus oder Ei-Ersatz.
Nüsse hacken, 1/4 davon zur Seite stellen.
Mehl, Backpulver und Zimt mischen.
Die trockenen und flüssigen Zutaten nur solange verrühren, bis sie gut verbunden sind. 3/4 der gehackten Nüsse dazugeben.

Eine Kastenform mit etwas Kokosöl einpinseln und Teig einfüllen.
Die restlichen gehackten Nüsse obendrauf geben.
Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad (keine Umluft) ca. 45 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. In der Form auskühlen lassen.

Der Kuchen schmeckt so schon lecker – das Frosting/die Füllung ist das i-Tüpfelchen, und ganz einfach aus nur 3 Zutaten gemacht!

Zutaten Creme

  • 1 große Dose (560g) Kokoscreme (Achtung! Nehmt Coconut Cream, keine Kokosmilch – die wird nicht fest genug. Ich habe meine Kokoscreme im Asia-Laden gekauft)
  • 1 – 2 TL Ahornsirup
  • 1/4 TL Vanilleextrakt oder Mark einer halben Vanilleschote

Die Kokoscreme 24 Stunden kalt stellen. Nicht schütteln :-)
Nur den festen Teil abschöpfen (den flüssigen Teil könnt Ihr weiterverwenden für Smoothies, Müsli, Porridge) und mit dem Quirl oder dem Schneebesen in der Küchenmaschine ein paar Minuten aufschlagen. Ahornsirup und Vanille unterrühren.

Jetzt kommt der aufregende Teil! Schneidet den Kuchen 1x quer durch. Wer sich traut, kann ihn auch in 3 Teile schneiden – ich war nicht so abenteuerlustig! Creme auf dem unteren Boden verteilen und den oberen Teil wieder aufsetzen.

Ihr könnt natürlich die Creme auch als Frosting on top verwenden und gebt die gehackten Nüsse später auf die Creme, oder alle Nüsse gleich in den Kuchen. Alles ist möglich, nur unter den Kuchen wäre nicht so praktisch. Ich sag’s nur …

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Macht Euch einen Tee, zieht das Bananenröckchen an, schwingt die Hüften (diese beiden Parts sind optional :-) – und genießt!

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Lalalalala!

Eure Marion

PS: Gerade gemerkt, die gute France Gall und ich haben fast die gleiche Sonnenbrille! Brillen- und Bananenschwestern im Geiste :-)

 

Darf ich vorstellen? Die WELTBESTE Erdbeer-Tarte

Manchmal ist mehr eben doch mehr!
Und bei dieser kleinen, feinen Tarte sprechen wir ausschließlich in Superlativen. Sprechen? Was sage ich? Wir schwärmen – träumen – schwelgen!

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Erdbeeren träumen von dieser Tarte. Hier küsst der mürbste aller Böden die zarteste Mandelcreme, die fruchtigsten Früchtchen und die knusprigsten Keksblümchen. Die Erdbeeren ordentlich hoch türmen, damit es aussieht wie in der Patisserie in Paris. Denn es soll ja nicht nur großartig schmecken, sondern auch so aussehen. Das Prädikat „weltbeste“ ist ja schließlich nicht nur so dahergesagt! Da könnte ja jeder kommen, hah!

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Seit unsere regionalen Bauern die Felder zum Selbst-Pflücken freigegeben haben, habe ich mein Gewicht in Erdbeeren gegessen. Mindestens. Aber so richtig ist doch erst Sommer, wenn der erste Erdbeerkuchen auf dem Tisch steht. Und dieser ist mein jährliches Erdbeer Must Have bzw. Must Bake! Ich habe noch keinen besseren gegessen oder gebacken. Und wieso sollten wir uns mit weniger als dem weltbesten zufrieden geben? An die Früchtchen, fertig – los!

Die weltbeste ERDBEER-TARTE

Für den Teig:
250g Mehl
150g weiche Butter
70g Puderzucker
1 Ei

Für die Mandelcreme:
100g weiche Butter
90g Puderzucker
2 Eier
200g gemahlene Mandeln
20g Mehl

750g Erdbeeren

(Die Zutatenmenge ist für eine 24 cm Tarteform. Für meine längliche Form habe ich 2/3 von allem verwendet)

250g Mehl, 150g Butter, 70g Puderzucker und 1 Ei verkneten. Für 1 Std. kalt stellen.

Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und in eine gefettete Backform legen. Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad 15 Minuten backen (Umluft 180 Grad / 10 Minuten). Teigreste zu kleinen Blüten ausstechen und mitbacken.

100g Butter, 90g Puderzucker und Aroma (oder Zitronenschale) cremig rühren. 2 Eier nacheinander unterrühren. Gemahlene Mandeln und 20g Mehl unterheben. Die Mandelcreme auf den Kuchenboden streichen und ca. 25 Minuten weiterbacken (bei Umluft ca. 20 Minuten). Der Kuchen ist fertig, wenn die Mandelcreme ganz leicht bräunt.

Erdbeeren waschen und in Stücke schneiden. Auf dem abgekühlten Kuchen verteilen. Schön hoch türmen! Die Blütenkekse mit Puderzucker bestäuben und den Kuchen damit verzieren.

Und jetzt … genießen! Habe ich zu viel versprochen? Mais non!

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Ich wünsche Euch ein wunderbares Wochenende. Es grüßt Euch – den Mund voll mit Erdbeeren,

Marion

P.S. Gestern festgestellt – Tortenguss wird überbewertet. Hier ist ausnahmsweise mal weniger mehr :-)

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