Very British – Scones mit Very Berry Chia Jam

Von der Insel kommt in diesen Tagen wenig Erfreuliches. Das Unwort der Woche heißt Brexit und ist in aller Munde. In unserem Munde hat Unerfreuliches absolut nichts zu suchen und so konzentrieren wir uns ganz schnell auf mein Wort zum Wochenende: SCONES – yes please!

Diese kleinen Teigteilchen, die bei den Briten klassischerweise zur Teatime serviert werden, gibt es heute zum Frühstück. Sie sind außen knusprig und innen schön fluffig. Scones stehen schon ewig auf meiner To-bake-Liste und jetzt, wo ich sie gemacht habe, frage ich mich, warum ich so lange damit gewartet habe.

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Die Hübschen sind sehr schnell gemacht, da sie keine Hefe erhalten und die Zutaten einfach zusammenzurühren sind und direkt in den Ofen können. Außerdem passen sie perfekt zum englisch anmutenden Wetter, das sich Sommer nennt.

Dazu gibt es die flotteste Konfitüre unter der Sonne. Achso, Sonne ist ja gerade nicht. Sagen wir die schnellste Konfitüre ever! Bis die Scones aus dem Ofen sind, steht sie auf dem Tisch – versprochen!

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Scones

(ergibt ca. 9 Stück)

  • 350g Mehl
  • 1/4 TL Salz
  • 2 TL Backpulver
  • 2 EL Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 80 g weiche Butter
  • 150g Naturjoghurt
  • 4 EL Milch
  • Milch zum Bestreichen

Alle Zutaten zu einem Teig zusammenrühren. Nur kurz, bis sich alle Zutaten gerade so verbunden haben, sonst werden die Scones zäh. Den Teig 3 cm dick ausrollen und mit einem runden Ausstecher (oder einem Glas) Scones ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit Milch bestreichen (wer möchte, kann auch Eigelb nehmen) und bei 220 Grad 15 – 17 Minuten backen, bis die Scones schön hellbraun sind.

Klassisch werden sie mit Clotted Cream serviert. Da die hierzulande nicht leicht zu bekommen ist, kann man sie wunderbar ersetzen durch sehr steif geschlagene Sahne, Frischkäse oder Quark.

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Very Berry Chia Jam

1 Glas (ca. 400g)

  • 2 Tassen Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren (gerne auch TK)
  • 1-2 EL Chia-Samen
  • 1 EL lauwarmes Wasser
  • Saft ½ Zitrone oder Limette

Chia-Samen mit Wasser und Saft mischen. Die Samen quellen und sorgen dann für die Bindung der Konfitüre. Die Beeren bei kleiner Hitze auf dem Herd erwärmen. Evtl. mit dem Löffel zermusen, je nach gewünschter Konsistenz. Die warmen Beeren mit der Chia-Flüssigkeit verrühren und ein paar Minuten stehen lassen. Wer die Konfitüre süßer mag, kann mit Ahornsirup oder Honig nachsüßen.

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Zu Scones und Konfitüre einen heißen Tee servieren, dem Regen zuschauen und schon habt Ihr das perfekte England-Feeling, ohne das Haus zu verlassen oder gar in den Flieger zu steigen. Have a nice weekend & enjoy!

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Nach dem Essen sollst Du ruhen oder einen Kanarienvogel trinken

Ihr habt richtig gelesen und ich bin absolut nüchtern. Tierschützer können an dieser Stelle beruhigt aufatmen, in meiner Küche wurde keinem Lebewesen auch nur eine Feder gekrümmt! Weiterlesen „Nach dem Essen sollst Du ruhen oder einen Kanarienvogel trinken“

Neu in Heidelberg – Restaurant NEO

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Diese Woche war randvoll mit Premieren.
Die neue Eismaschine war im Dauereinsatz. Zusammen haben wir ein fruchtiges Erdbeer-Chia-Frozen Yogurt und das allercremigste Golden Eis kreiert. Weiterlesen „Neu in Heidelberg – Restaurant NEO“

Das Goldene Eis oder Kurkuma-Latte im Sommerkleid

Kürzlich bin ich auf mein Foto der leckeren Kurkuma- oder Turmeric-Latte – auch bekannt als Goldene Milch – gestoßen. Sie war DAS Trendgetränk des Winters und bei uns im Dauereinsatz. An kühlen Abenden oder wenn der Hals kratzt, kommt sie auch aktuell noch gerne zum Zuge.

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Nun wäre es ja unfassbar schade, wenn wir uns mit dem goldenen Genuss auf eine Jahreszeit beschränken müssten. Und wie es der Zufall will, gibt es seit ein paar Tagen im Unterfreunden-Haus eine neue Eismaschine! Zugegeben, so gaaaanz zufällig kam sie natürlich nicht zu uns. Das alte Modell war nicht mehr zu gebrauchen. Top-Tipp: Man sollte den Hinweis unbedingt ernst nehmen, der davor warnt, das Eis mit Metall-Besteck aus der Kühlschüssel zu entnehmen … hüstel.

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Im Angesicht des neuen Modells werden jetzt also fleißig Rezepte gewälzt, kreiert und vor allem – und das ist natürlich der allerbeste Part – probiert. Dabei entstand die Idee, der köstlichen güldenen Milch ein leichtes, gelbes Sommerkleidchen zu verpassen.

Das Ergebnis klingt ein bisschen nach Bond-Film und schmeckt sensationell lecker! GOLDEN EIS – die Lizenz zum Schlecken und Genießen! Und so einfach geht’s.

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GOLDEN EIS 

Zutaten für 2 – 3 Portionen

1 Dose Kokosmilch (4oo ml)
1 EL Kokosöl
1 daumengroßes Stück frischer Ingwer
25 ml Ahornsirup
1 TL Kurkuma
Mark einer Vanilleschote
1/4  TL Zimt
1 Prise Meersalz
(optional: eine Prise Kardamom / eine Prise schwarzen Pfeffer)

Am Vortag:

  • Stellt den Kühlakku der Eismaschine ins Gefrierfach. Wer Platz hat, sollte ihn sowieso immer dort lagern, für spontane Eisgelüste und so :-)
  • Den Ingwer schälen und in Scheiben schneiden.
    Die Vanilleschote teilen und das Mark auskratzen.
  • Alle Zutaten in einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen (ich gebe das Vanillemark zusammen mit der Schote dazu). Kurz köcheln lassen und die Zutaten gut verrühren.
  • Die flüssige Mischung auf Raumtemperatur abkühlen lassen und dann für mind. 4 Std., besser über Nacht, in den Kühlschrank stellen. Den Ingwer und die Vanilleschote in der Flüssigkeit lassen, die geben noch ordentlich Geschmack ab.

Am nächsten Tag:

  • Ingwerscheiben und Vanilleschote entfernen und die goldene Milch in die Eismaschine geben.

Nach ca. 20 – 30 Minuten hat das Eis in etwa die Konsistenz von Softeis und kann gerne gleich an die umstehenden Wartenden verteilt werden :-). Wer es fester mag bzw. Reste aufheben möchte, füllt das Eis um in einen Behälter und stellt diesen ins Gefrierfach.

Das Eis hält sich  dort ca. 10 Tage. Natürlich nur rein theoretisch. Denn wer kann bei den (ENDLICH!) sommerlichen Temperaturen einem köstlichen, gesunden Eisdessert im gelben Sommerkleid widerstehen? Eben :-)

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Habt einen wunderschönen Tag! Jetzt, wo der Sommer da ist. Herrlich!
Sonnenbrille und Sandalen sind bereit. Und ein gelbes Kleid habe ich auch. Was mein Eis kann, … :-)

 

 

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7 Blicke auf … die Toskana

„Die Toskana liegt nicht in Italien, sondern Italien liegt in der Toskana“. Schon Herr Goethe war verzückt und auch heute gerät man als Toskana-Urlauber automatisch ins Schwärmen. Weiterlesen „7 Blicke auf … die Toskana“