Schokokuchen und Eis ohne Reue (#VegEnd)

Ihr habt sicher schon vom Meatless Monday und dem Veggie-Day gehört. Ich setze noch einen drauf und erfinde das Vegane Wochenende. Und da ja heutzutage zu jeder ordentlichen Erfindung auch ein Begleit-Hashtag gehört, habe ich den gleich mit kreiert. Willkommen im #VEG-End! Dass darauf noch niemand gekommen ist :-)

Ich ernähre mich seit vielen Jahren fleischlos und auch gerne mal vegan, wenn’s lecker ist! Und damit sind wir auch schon mittendrin in der Schubladen-Kommode voll mit Vorurteilen. Vegetarier und Veganer können ein Lied mit mehreren Strophen davon singen. Veganes Essen schmeckt fad, ist einseitig, mit Verzicht verbunden und total kompliziert in der Zubereitung? Nöööö! Wir können auch anders, macht doch mal mit!

Und weil aller guten Dinge 3 sind, legen wir heute gleich mit einem flotten veganen Dreier los :-). Supersaftiges Schokotörtchen küsst cremiges Eis in zwei Sorten, mmmmmhmmm! Schneller und einfacher könnt Ihr ein Dessert kaum auf den Tisch bringen, denn der Ofen bleibt aus und eine Eismaschine braucht Ihr nicht! Und das Wunderbare daran ist (als wäre das noch nicht wunderbar genug), das Ganze ist nicht nur unfassbar lecker, sondern auch noch gesund! Also eine Win-Win-Win-Situation!

Vielleicht habt Ihr schon von „Nicecream“ oder „Nana-Icecream“ gehört. Sie ist ja buchstäblich in aller Munde. Und das aus gutem Grund. Eis ohne schlechtes Gewissen und so gesund, dass man es zum Frühstück essen kann. UND mittags UND abends :-). Es besteht nämlich in der Grundform nur aus einer einzigen Zutat, nämlich gefrorenen Bananen. Die werden bei uns immer schneller reif und braun, als man schauen kann und dann mag sie niemand mehr. Bis jetzt! Denn genau in diesem Stadium sind sie perfekt für die Eiszubereitung geeignet!

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Man kann herrlich kreativ sein und das gesunde Eis mit allerlei Zutaten aufpeppen. Und da keine Eismaschine benötigt wird, kann man wunderbar gleich mehrere Sorten hintereinander machen. Heute habe ich für Euch cremige Pistazie (meine allerliebste Lieblings-Eissorte) und fruchtiges Himbeereis. Die Mengen ergeben jeweils etwa 2 Kugeln. Braucht Ihr mehr, einfach vervielfachen. Und so einfach geht es!

Pistazien Nicecream 

2 reife Bananen
40g ungesalzene Pistazien (geschält)
1 Schuss Mandelmilch oder Kokosmilch

Bananen in Scheiben schneiden und mindestens 4 Std. in den Gefrierschrank geben. Pistazien fein mahlen. Alle Zutaten in eine Küchenmaschine geben und so lange pürieren bis Ihr eine glatte Creme habt. Das Eis hat jetzt etwa die Konsistenz von Softeis. Wer es fester mag, stellt es einfach noch eine Weile ins Gefrierfach. Auf den Fotos seht Ihr beide Varianten.

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Himbeer Nicecream

2 reife Bananen
Eine Handvoll Himbeeren (gerne TK)
1 Schuss Mandelmilch oder Kokosmilch

Bananen in Scheiben schneiden und mit den Himbeeren mindestens eine Nacht in den Gefrierschrank geben.
Alle Zutaten in eine Küchenmaschine geben und so lange pürieren bis Ihr eine glatte Creme habt.

Ihr könnt bei beiden Varianten die Milch weglassen. Aber es püriert sich leichter, wenn sie dabei ist! Wer keine leistungsfähige Küchenmaschine hat, lässt die gefrorenen Zutaten 10 Minuten antauen. Das Eis ist dann weicher, aber Ihr könnt es gerne nochmal einfrieren.

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Schokokuchen (für 4 Gläser)

1 Tassen Datteln
1/2 Tasse Cashewnüsse
1/2 Tasse Mandeln
1/4 Tasse Mandel- oder Cashewmus
1 Espresso (ca. 20 ml)
1/4 Tasse Kakao Pulver (bei Roh-Kakao reicht die halbe Menge)
1 Prise Salz
1 Messerspitze Vanille

Nehmt unbedingt die saftigen, klebrigen Medjool-Datteln, damit wird der Kuchen schön saftig und süß! An Nüssen könnt Ihr verwenden, was Ihr habt und gerne mögt, z.B. Haselnüsse, Walnüsse, Paranüsse – alles funktioniert und schmeckt!
Die Nüsse im Mixer nicht allzu fein mahlen. Alle weiteren Zutaten dazu geben und mixen, bis die Masse sich verbindet. In Förmchen oder Gläser geben und gleich genießen oder kühl stellen. Hält sich im Kühlschrank bis zu 5 Tagen. Aber glaubt mir, nur theoretisch! Die kleinen Küchlein machen süchtig!

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Happy Veg-End everybody :-)

„All you can test“ Foodist-Boxen oder 1, 2, 3 … Mai

Getreu dem Motto “Alles neu macht der Mai“ wollte ich mein FOODIST Abonnement ändern und statt der Healthy Abo-Box ab diesem Monat die Gourmet Box beziehen und testen. Soweit die Theorie. In der Praxis hat sich der Wechsel als nicht ganz so reibungslos dargestellt und so wurden innerhalb weniger Tage DREI Boxen ins Unterfreunden-Haus geliefert. Wenn ich die alle kostenlos bekommen würde, würde ich ja nicht meckern. Aber so muss ich den Zauber doch mal stoppen. Ich kam mir schon ein bisschen vor wie Harry Potter, dem stündlich Hogwarts-Briefe durch den Briefschlitz flatterten!

Einen Anruf später war geklärt, dass mir noch April- UND Mai-Box der Gourmet-Version geliefert wurden und dazu noch die Healthy-Box, weil die Kündigung sich mit der Neubestellung überschnitten hatte. Merke: Die Mail-Kommunikation klappt nicht ganz so perfekt – zumindest in meinem Fall. Am besten bei den Foodisten anrufen, „da werden Sie geholfen“!

In diesem Monat gibt es also viel zu testen und heute geht es zunächst um die FOODIST Healthy Box, die ich in diesem Monat zum vierten und letzten Mal (wenn alles klappt!) erhalte. Ich stelle Euch den Inhalt dieses Mal in der Reihenfolge von Top bis Flop vor. Ja, leider war auch dieses Mal ein Flop dabei, dafür aber auch ganz köstliche Tops! Die zwei Spitzenreiter haben es auch direkt in die erste Runde geschafft und bekommen heute ein besonderes Foto :-).

Ganz oben in der Lecker-Reihenfolge sind die kleinen hübschen Köstlichkeiten vom Titelbild gelandet – saftige Coconut Macaroons von der Firma Nourish. Die Hübschen passen sowas von gut zum Espresso und bringen alles mit, was gesunde Süßigkeiten brauchen, ohne „gesund“ zu schmecken! Großes Healthfood-Kino!

Ganz dicht darauf folgt der Chia Lemon Keks von Kookie Cat. Er wird als der „perfekte unperfekte Keks“ beschrieben. Für mich ist er perfekt im Geschmack! Alle Zutaten sind hochwertig, nach Industriezucker oder ungesunden Fetten sucht man vergeblich und jede Zutat ist deutlich zu schmecken, was in der Kombination sehr lecker ist! Unperfekt beschreibt wohl lediglich die Form, die eben handgemachten Charakter hat.

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Auf Platz 3 ist etwas Herzhaftes gelandet. Die Firma Reishunger kannte ich schon, da uns zu Weihnachten bereits von Freunden ein Probierpaket beschert wurde. Das Päckchen Bio-Risotto Spargel haben wir nach dem Rezept aus dem Foodist Magazin mit frischem grünen Spargel und Lachs mit Zitronenbutter zubereitet. Das Ergebnis hat absolut hinreißend geschmeckt und war überraschenderweise genug für 2 Personen, was ich ja vorab beim Anblick des Päckchens nicht für möglich gehalten hatte.

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Herzhaft und lecker geht es auch weiter. Der Superfood-Aufstrich aus Quinoa und Paprika ist vegan und glutenfrei und macht sich gut auf Brot, aber auch zum Verfeinern in Suppen oder Pasta-Saucen, z.B. anstelle von Tomatenmark.

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Die Zedernnüsse aus der Taiga sehen aus wie Pinienkerne, und genauso habe ich sie verwendet. Sie kamen geröstet beim ersten Grillen über den Rucola-Salat. Die Zedernnüsschen sind kleiner und schmecken etwas feiner und cremiger als Pinienkerne – so zumindest das Urteil der Grillgäste. Ich selbst konnte nicht wirklich einen Geschmacksunterschied feststellen.

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Raw Joy Cheddar Chips. Veganer aufgepasst! Die heißen zwar Cheddar und haben auch die typische kräftiggelbe Farbe wie Käse-Nachos, bestehen aber aus Karotten, Paprika, Buchweizen und Gewürzen und sind nicht nur vegan, sondern auch roh! So kann die EM kommen – die Rohkost-Chips sind eine super Alternative für gesundheitsbewusste Snacker. Traditionellen Nacho-Fans fehlt wahrscheinlich der Biss. Mich hat überrascht, dass ein roher, hauchdünner Chip tatsächlich knusprig sein kann. Glas Rotwein dazu … läuft!

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Achtung, es folgt ein Beitrag aus der Reihe Meckern auf hohem Niveau! Dazu muss ich sagen, ich backe mein Knuspermüsli selbst – Streber, ich weiß :-)
Da kommen die Komponenten: es geht superschnell, ich weiß was drin ist (und vor allem, was nicht!), und es schmeckt zum Niederknien köstlich zusammen. Übrigens nach diesem Rezept, das nur am Rande und zur Erklärung. Denn das Granola von Lizi ist nicht schlecht, aber ich freue mich trotzdem schon wieder auf mein eigenes. Das „High Protein“ in Lizi’s Granola kommt von Sojaflocken. Ich bin kein Spezialist, aber ich denke mit Mandeln und Sojajoghurt genossen, hat man bei anderen Müslis den gleichen Effekt.

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Wie in der April-Box war auch dieses Mal ein Produkt dabei, was so gar nicht meinen Geschmack getroffen hat. Ein Getränk mit Chia-Samen – das hat bei mir schon bei der Vorstellung einen Fluchtreflex ausgelöst. Aber ich bin ja hier in höherer Mission unterwegs und habe mich wagemutig ans Werk gemacht. Ich kann nur sagen, manchmal ist es besser, dem ersten Impuls nachzugeben. Ich bin weiß Gott kein Chia-Verweigerer. Die kleinen Nährstoffbomben werden bei mir in leckeren Keksen verbacken, ich mache easy peasy Himbeer-Marmelade daraus und rühre sie in meine Overnight Oats, aber in Flüssigform und als Getränk werden wir in diesem Leben keine Freunde! Schnell an was anderes denken … :-)

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Wünsch‘ Euch was – habt es lecker!

P.S. Man verzeihe mir die Bildqualität! Ich war so begeistert vom guten Wetter, dass ich unbedingt draußen fotografieren wollte. Merke: Wenn, dann nur früh morgens oder im Abendlicht, nicht bei grellem Sonnenschein am Mittag.

 

Foodist Healthy Box April – Ausgepackt, gewundert und getestet

Mooooooment! Wie kann denn schon wieder Ende April sein? Jetzt aber flott noch die FOODIST Healthy-Box vorstellen, denn nichts ist so „gestern“ wie eine Abobox aus dem Vormonat!

Flott sind sie, die Foodisten! Bereits am ersten Tag des Monats stand die April-Box auf der Matte und Frau Neugierig hat sie – noch gestiefelt und im Mantel – quasi im Laufschritt aufgerissen. Nun bin ich es ja von den Foodist-Machern schon gewohnt, dass mir so manches Produkt fremd vorkommt. Das ist auch Teil des Konzeptes und soll so sein. Aber dieses Mal habe ich nach einem ersten Blick auf den Inhalt spontan zum beiliegenden Magazin gegriffen, um nachzuschlagen, was ich denn mit Algengewürz, Erdmandelmehl und Kokosblüten-Vinaigrette (ja, genau!) anfangen kann und was es mit dem schwarzen Wasser auf sich hat.

Wer die Firma noch nicht kennt und die letzten 2 Box-Berichte verpasst hat (hier gerne nochmal nachzulesen *zwinkerzwinker* Februar / März), dem möchte ich sie noch einmal ganz kurz vorstellen. FOODIST ist ein Start-Up aus Hamburg, das Food-Abo-Boxen verschickt. Diese sind wahlweise mit Gourmet- oder Healthfood-Produkten bestückt, die aus kleinen, feinen Manufakturen in ganz Europa stammen. Im Abo kann man die Box für 24,90 Euro im Monat erwerben. Hier könnt Ihr alle Produkte aus der heutigen Box bestellen.

Erdmandelmehl
Das kam wie gerufen, denn bei meinem Lieblings-Gesund-Blog www.carrotsforclaire.com kommen Erdmandeln ganz regelmäßig zum Einsatz und ich wollte sie lange schon ausprobieren. Erdmandeln sind übrigens Wurzeln, keine Nüsse! Sie schmecken leicht süß, sind nuss- und glutenfrei und damit super für Allergiker. Beim Backen können sie als Ersatz für Nüsse oder Mandeln verwendet werden. Noch dazu sind Erdmandeln wahre Nährstoffbomben mit viel Protein und Ballaststoffen. Meine Devise war: When life gives you Erdmandelmehl, make cookies :-) Erster Test sehr gelungen … die Dinger machen süchtig – Rezept folgt!

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BLK Black Water
Cola in der Health Food Box? Haben die sich vertan? Nö, haben die nicht. Sieht aus wie Cola, ist aber schwarzes Wasser. Die ungewöhnliche Farbe kommt von Fulvinsäure, einer Säure aus zersetzten prähistorischen Pflanzen. Klingt jetzt nicht soooo lecker, schmeckt aber einfach nur wie Wasser. Der erste Schluck ist seltsam, weil Gehirn und Geschmacksnerven irgendwie doch Cola erwarten. Das schwarze Wasser soll Eigenschaften eines Energydrinks aufweisen, ist dabei aber koffeinfrei. Mein liebstes schwarzes Getränk enthält jedoch Koffein und heißt Espresso. Wasser mag ich weiterhin lieber transparent.  Aber die Flasche ist hübsch und macht sich auch als Behälter für andere bunte Getränke hervorragend :-)

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Nut & dried berries Mix
Einer meiner beiden Favoriten in der April-Box. Schöne Kombi aus verschiedenen Nüssen und Trockenfrüchten wie Gojibeeren, Maulbeeren und Physalis. Super im Müsli oder einfach zum Zwischendurch knabbern.

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Algengewürz
Ich hänge ja in alles Neue gleich meine Nase. Bei diesem Gewürz habe ich sie erst mal wieder ein Stück zurückgezogen. Es duftet schon sehr nach Meer :-). Entsprechend zurückhaltend war ich beim ersten Würzen. Nicht nötig! Zu Fisch passt es ganz hervorragend, es unterstreicht den Eigengeschmack. Auch im Kräuterquark macht es sich überraschend gut!

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Coconut Jerky
Das ist mein persönliches Flop-Produkt aus den 3 letzten Monaten. Die meisten von Euch kennen vermutlich Beef Jerky, ein Trockenfleisch aus mariniertem oder gesalzenem, in dünne Scheiben geschnittenem Rindfleisch. Beim Coconut Jerky handelt es sich um in Teriyaki-Sauce marinierte, getrocknete Kokosnuss. Die Streifen sehen aus wie Fleisch und riechen auch so. Es hat mich wirklich Überwindung gekostet, davon abzubeißen. Und dem ersten Bissen ist auch kein weiterer gefolgt. Man schmeckt nur Würze und hat Trockenfleisch-Konsistenz im Mund. Selbst Freunde und Kinder, die zu Besuch waren und Fleisch mögen, waren überhaupt nicht angetan. So ist der Rest der Packung im Abfall gelandet. Und Essen wegwerfen geht mir sonst absolut gegen den Strich.

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Tropicai Kokosblüten Vinaigrette
Da gefällt mir doch dieses Kokos-Produkt erheblich besser, auch wenn ich erst nicht recht wusste, wie ich es einsetzen sollte. Die süßwürzige Vinaigrette schmeckt köstlich als Dressing zu Salaten mit Früchten, Ziegenkäse, Nüssen.

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Yummy Scrummy Raw Chocolate Brownie
Uuuuuund Trommelwirbel, Glitzerkonfetti und Tusch – der Liebling des Monats: Der vegane Brownie schmeckt wie die pure Sünde! Saftig, weich und schokoladig bis zum Anschlag. Nehmt noch einen zweiten, denn das Ding ist ja – hurra und kaum zu glauben – gesund!

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Das war übrigens mein letzter Testbericht der FOODIST Healthy-Box.
„Waaas?“ Wildes Suchen nach dem ersten Foodist Beitrag … „Hatte die nicht gesagt, dass sie mindestens 6 Monate testet?!“ Ja, hatte die. Aber nach 3 Monaten Healthy-Box wechselt sie jetzt zur Foodist Gourmet-Box. Einfach so und so einfach! Ihr seid quasi live dabei, wenn im Mai die brandneue Box aufgerissen wird – dann hoffentlich ohne Mantel :-)

FOODIST

 

Habt ein leckeres Wochenende!

Berlin is(s)t GREEN! Ein Besuch im Clean Eating Restaurant THE BOWL und auf dem GREEN MARKET

Kürzlich waren wir für ein langes Wochenende in unserer schönen Hauptstadt. In Sachen Frühlingswetter hat uns Berlin nicht gerade verwöhnt, um es einmal gnädig auszudrücken! Wenn schon die Bäume noch nicht grün sind, muss man sich eben anderweitig umschauen. Und wir sind fündig geworden, und wie! Grüner geht’s nicht – und leckerer auch kaum! Weiterlesen „Berlin is(s)t GREEN! Ein Besuch im Clean Eating Restaurant THE BOWL und auf dem GREEN MARKET“

Foodist Healthy-Box März. Ausgepackt und getestet

Das sind mir die liebsten Mails im Büro, in denen das Foodist-Team ankündigt, dass die neue Box unterwegs ist zu mir! Da macht das Nachhausekommen noch mehr Spaß, wenn ich weiß, dort erwartet mich im Idealfall schon ein weißer Karton voller leckerer und gesunder Goodies. Im nicht so idealen Fall muss ich die Box erst beim Nachbarn einsammeln. Und wenn man etwas sehnsüchtig erwartet, ist jede Minute Zeitverzögerung zu lange!

Jetzt habe ich Euch aber genug auf die Folter gespannt. Der April steht schon wieder vor der Tür und mit dem neuen Monat wird es wieder eine neue Box geben. Also allerhöchste Eisenbahn für die Vorstellung der Foodist Healthy Box aus dem März.

Im Foto oben seht Ihr den Inhalt auf einen Blick. Sieben feine Sachen hat das Foodist Team wieder in kleinen, ausgewählten Manufakturen in Europa aufgespürt und an die Foodbox-Abonnenten verschickt. Hier stelle ich Euch die Produkte im Einzelnen vor:

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Bei schwarzen Nudeln denkt man zunächst ein Pasta, die mit Sepia gefärbt ist, also der Tinte des Tintenfisch. Im Fall der Svarta Bönor Spaghetti kommt die Farbe von schwarzen Bohnen. Denn daraus bestehen die Spaghetti aus Schweden. Und zwar zu 100%. Ich habe sie schon ausführlich beschrieben und ein Rezept dazu vorgestellt „Schweden trifft Asien“, hier könnt Ihr den Beitrag noch einmal nachlesen.

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Den neuen Trend zu rohen Riegeln, die gerade den Markt überschwemmen, finde ich super! Ich probiere mich durch alle Riegelchen, die lecker klingen (und eine hübsche Verpackung haben … ähem). Diesen hätte ich nicht gewählt, weil ich aus Erfahrung weiß, dass Baobab (die Frucht des afrikanischen Affenbrotbaumes) für mich Süßschnabel zu sauer ist. Aber die Verpackung verspricht „Wohlfühlen, Freisetzen von Energie, Stärkung des Immunsystems und Optimierung des Hautbildes“. Dafür nehme ich sauer gerne mal in Kauf :-)

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Tadaaaaaaaaa, mein Favorit in diesem Monat! Und das nicht nur, weil es auf Instagram-Fotos so wunderschön aussieht. Das Pulver aus getrockneten Cranberries macht sich super auf Porridge, im Müsli, im Joghurt, im Smoothie und kann auch zum Backen verwendet werden. Super vielseitig, optisch und geschmacklich top. Alle Daumen nach oben für das Produkt aus Finnland, dem Land der Beeren.

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Kokosöl, meine neue große Liebe! Erst im letzten Jahr für mich entdeckt, frage ich mich schon jetzt „wie konnte ich vorher ohne leben backen?“ Gesunde Schokokekse oder selbstgemachtes Granola – ohne Kokosöl unvorstellbar! So wird auch dieses Gläschen in Nullkommanix aufgebraucht sein. Lieben Dank, es kam genau zur rechten Zeit!

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Wer lacht uns denn hier so nett an? Eine Art Knäckebrot aus Roter Beete, Leinsamen, Karotten, Ingwer, Sonnenblumenkernen, Zwiebeln, Knobi und Meersalz. Es schmeckt schön würzig und ich fand es mit Hummus und Avocado belegt ganz lecker. Die leere Packung steht noch in der Küche, weil mir der süße Smiley bei jedem Vorbeilaufen gute Laune macht! Die Firma Papagrin (Nomen est Omen!) kommt aus Polen.

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Ein Smoothie ist nach Definition ein Ganzfruchtgetränk. Dieser besteht zu 100% aus Äpfeln, Blaubeeren, Himbeeren, Schwarzen Johannisbeeren und Zitrone. Passt also. Mir persönlich war er allerdings zu dünnflüssig, ich mag meine Smoothies cremiger.

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Man kann es vielleicht schon erkennen – das Glas war nicht dicht und das Öl des Hanfpesto war ausgelaufen, als es bei mir ankam. Dem sehr leckeren Geschmack hat das jedoch üüüüberhaupt nicht geschadet. Wir haben das Pesto gleich am ersten Abend verbraucht und köstliche Pasta mit Kirschtomaten und Rucola daraus gezaubert.

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Wer noch ein Last Minute Ostergeschenk braucht – die Foodist-Boxen sind auch eine prima Geschenkidee. Foodies werden sie lieben!

Köstliche Ostern wünsche ich Euch!!