Sommerliches Blumenmädchen trifft einfachsten Cheesecake der Welt – meine Version des Food-Trends „Face Cake“

Werbung | Verlinkung anderer Blogs 

Wenn Ihr bei Instagram oder Pinterest unterwegs seid, stehen die Chancen gut, dass Euch in letzter Zeit wunderhübsche, essbare Damen mit üppigen, blumenverzierten Beeren-Frisuren über den Weg gelaufen sind! Falls nicht, stelle ich sie Euch heute so gerne vor. Meine Lieben, macht Euch bereit für Face-Cakes – zu Deutsch: Kuchen, die verziert sind mit Gesichtern, Früchten und Blumen oder Blüten.

Gesehen habe ich sie zuerst bei Jörg von Zungenzirkus und bei der lieben Jessica von Lecker-macht-süchtig.

Eat me, I'm a Flower-Power-Cheesecake kind of girl

Very berry Face-Cake Käsekuchen

Ich war beim ersten Anblick direkt verzückt und wusste, das MUSS ich unbedingt nachmachen! Weil die Entscheidung und die Umsetzung ziemlich spontan war, habe ich mich der Einfachheit halber bei einem meiner Rezepte aus dem letzten Jahr bedient. Vielleicht erinnert Ihr Euch an unser White Dinner und meinen Käsekuchen aus weißer Schokolade, der nicht gebacken wird. Denn der Cheesecake bringt gleich mehrere Vorteile mit sich:

  • Der Ofen bleibt aus, was bei diesen Temperaturen eine wahre Offenbarung ist und als Grund eigentlich schon ausreicht :-)
  • Bei einem Face Cake geht es primär um die äußeren Werte, nämlich die Verzierung. Was nicht heißen soll, dass der Kuchen nicht wahnsinnig köstlich ist, das ist er nämlich! Aber ich musste mir spontan kein neues Rezept überlegen, denn dieser ist mehrfach erprobt, geht schnell und klappt immer.
  • Die Kuchenoberfläche ist glatt und hell, also bestens geeignet als „Leinwand“

Wenn Ihr einen Lieblingskuchen habt, dessen Oberfläche auch weiß oder cremefarben und glatt ist, könnt Ihr natürlich auch ein eigenes Rezept verwenden, wenn Ihr einen solchen Kuchen nachmachen möchtet. Das Verzieren mit den Früchten und den Blumen macht super viel Spaß.

Man kann sich ganz kreativ austoben und den Damen tolle „Frisuren“ und hübschen „Schmuck“ verpassen. Ich habe meiner Blumenlady noch ein schulterfreies Pfirsich-Oberteil und rote Bäckchen aus Cranberry-Pulver verpasst, das hier noch rumstand.

Für die Gesichtskonturen habe ich schwarze Zuckerschrift verwendet. Die bekommt Ihr bei den Backzutaten in größeren Supermärkten. Ihr könnt auch dunkle Schokolade schmelzen und damit „malen“.

Instagram-Trend "Face-Cake" - als süßes Flower-Power-Girl auf einem No-Bake-Cheesecake

Boho Flowergirl trifft den schnellsten Cheesecake der Welt

Eat me - die letzten Erdbeeren der Saison

Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie lange ich gebraucht habe, bis ich mich getraut habe, den ersten Strich zu zeichnen, haha! Zugegeben, die Gesichtsform erfordert kein Kunststudium und auch kein meisterliches Können, aber eben eine einigermaßen ruhige Hand. Ich bin da manchmal ein bisschen ungeduldig und wollte auf keinen Fall, dass das süße Gesichtchen einen Patzer abbekommt!

Das Rezept für den einfachen Cheesecake habe ich Euch hier noch einmal aufgeschrieben. Ich mag es, dass er – im Gegensatz zu den meisten anderen Käsekuchen aus dem Kühlschrank – ohne Gelatine auskommt. Cremig und schnittfest wird er, weil die geschmolzene weiße Schokolade wieder anzieht, während er gekühlt wird.

Cheesecake „Blumenmädchen“

(für eine 24 cm Springform oder Tarteform)

Boden:
-200g Cantuccini (italienische Mandelkekse)
-100g Butter (geschmolzen)

Füllung:
-250g Mascarpone
-250g Magerquark
-200g weiße Schokolade

Für das Blumenmädchen:
-Zuckerschrift in schwarz oder dunkle Schokolade
-Obst nach Wahl (Erdbeeren, Blaubeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Kirschen)
-Blumen, Blüten, Blätter (siehe Tipp*)

Die Cantucchini im Blitzhacker zu feinen Krümeln zerkleinern. Alternativ könnt Ihr die Kekse in einem Gefrierbeutel packen und mit dem Nudelholz zerkleinern. Die Butter schmelzen und gut mit den Kekskrümeln verrühren.

Masse in eine Tarteform oder Springform füllen und mit den Fingern oder dem Löffelrücken festdrücken. Einen kleinen Rand bilden. Form in den Kühlschrank stellen.

Schokolade in Stücke brechen und bei kleiner Hitze im Wasserbad schmelzen.

Mascarpone und Magerquark mit dem elektrischen Handrührer oder der Küchenmaschine ca. 1 Minute aufschlagen. Die geschmolzene und etwas abgekühlte Schokolade unterheben und die Masse auf den Keksboden streichen. Kühl stellen.

Jetzt kommt der lustige Part: Das Verzieren! Traut Euch und habt Spaß!

Wenn das „Malen“ so gar nicht klappt, ist ja nichts verloren. Dann belegt Ihr einfach die Kuchenoberfläche komplett mit Beeren und Blüten. Das sieht auch toll aus und es weiß ja keiner, dass es anders geplant war. Ich verrate nix ;-)

*Tipp: Achtet bitte darauf, dass Eure Blütendeko ungiftig ist! Ein kleiner Google-Check hilft, wenn Ihr unsicher seid. Gut geeignet sind z.B. Rosen, Gerbera, Kornblumen, Lavendel, Margeriten, Blüten von Hibiskus und Kapuzinerkresse, kleine Sonnenblumen und Sonnenhut (die habe ich verwendet). Optimal sind Blumen aus dem eigenen Garten oder Balkon, die ungespritzt und frei von Schadstoffen und Pestiziden sind.

Love & Peace :-)

Eure Marion

Flowergirl und Bäckerin

Guinness-Cake mit Salz-Karamell

Werbung | Markierung / Verlinkung von anderen Blogs

Heute darf ich zu Gast sein beim 2. Blog-Geburtstag der Schlemmerkatzen! Hip Hip Hurray und Happy Blogiversary!!

Und wie das so ist, wenn man bei Foodbloggern eingeladen ist, heißt es nicht etwa „bring‘ gerne was mit“, sondern da haben die Gastgeber ganz konkrete Wünsche. In diesem Fall ist zu ihrem B-Day ein Gericht gefragt, das entweder Bier enthält oder zu Bier passt.

banner_bloggerevent_geburtstag2_quer

Und weil man Geburtstagskinder verwöhnen und Wünsche erfüllen soll, habe ich spontan zugesagt. Und hinterher gedacht „Mist, ich mag‘ gar kein Bier!“. Wein, Weib und Gesang wären mir deutlich näher gewesen. Das hatte der Schlemmerkater spontan ausgerufen, als es um die Themensuche für den Event ging. Aber Cat (der weibliche Part der Schlemmerkatzen) und das Bier haben sich letztlich durchgesetzt und ein nachträglicher Rückzieher geht gar nicht.

Und so begibt es sich, dass in meiner Zutatenliste zum ersten Mal Bier auftaucht. Es gibt Guinness Cake! Und wisst Ihr was? Das ist einer der besten Schokokuchen, die ich je gegessen habe. Ob es am Bier liegt? Oder am Salzkaramell? Oder den knackigen Pistazien obendrauf? Man weiß es nicht, aber er ist wahnsinnig saftig, unglaublich schokoladig und einfach überraschend fabulös! Bier ist nicht wirklich zu schmecken, aber das Guinness gibt dem Kuchen sicherlich eine besondere Note. Na dann Prost bzw. Sláinte und nochmals Happy B-Day, liebe Schlemmerkatzen!

Unterfreundenblog Guiness Cake zum Bloggeburtstag der Schlemmerkatze

Unterfreundenblog Guiness Cake zum Bloggeburtstag der Schlemmerkatze

Schokoladen Guinness Kuchen

250 ml Guinness Bier
275 g Mehl
250 g Butter
75g Kakao
300g Puderzucker
50g Brauner Zucker
140 g Saure Sahne
2 Eier (Größe L)
2 TL Natron
Mark einer Vanilleschote

  1. Ofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Springform (23 cm) fetten.
  2. Eier, Zucker und Vanille cremig schlagen, Saure Sahne dazugeben. Mehl, Kakao und Natron mischen und unterrühren.
  3. Guinness zusammen mit der Butter bei kleiner Hitze erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist.
  4. Butter-Bier-Mischung unter den Teig rühren und alles in die gefettete Form geben. Nicht wundern, der Teig ist recht flüssig. Auf dem mittleren Rost für ca. 45 – 60 Minuten backen.
  5. Komplett auskühlen lassen, bevor Ihr das Salzkaramell auftragt.


Salzkaramell

  • 250g weiche Datteln (am besten Medjool)
  • 200 ml warmes Wasser
  • ¼ Tasse Nussmus (Mandelmus, Cashewmus o.ä.)
  • Eine Prise Meersalz
  1. Entsteinte Datteln für 10 Minuten in warmem Wasser einweichen. Das macht sie schön weich und cremig
  2. Alle Zutaten in einem Blender oder einer Küchenmaschine mixen, bis ein cremiges Karamell entsteht.  Je nach Beschaffenheit der Datteln könnt Ihr noch ein bisschen Flüssigkeit dazugeben, wenn die Creme zu fest ist.

1/2 Tasse Pistazien schälen, grob hacken und auf dem Kuchen verteilen. Wenn Ihr nur gesalzene bekommt, könnt Ihr das Meersalz im Karamell weglassen.

Ich hatte noch ein halbes Glas Pistazienmus im Kühlschrank, daher ist das Karamell bei mir etwas grünlich. Passt doch wunderbar zum irischen Guinness und den Pistazien! Das Auge nascht ja mit :-)

Für den Kuchenteig habe ich mich an einem Rezept der britischen Starköchin Nigella Lawson orientiert. Das Salzkaramell mit den Pistazien habe ich selbst kreiert. Fand ich irgendwie spannender als ein Frischkäse-Topping … nichts für ungut, Nigella :-))

Unterfreundenblog Guiness Cake zum Bloggeburtstag der Schlemmerkatze

Übrigens: In ein paar Tagen steht auch mein eigener Bloggeburtstag ins Haus. Und auch ich habe mir etwas einfallen lassen. Es gibt Geschenke! Und zwar für Euch, nicht für mich. Jaha, so bin ich! Uneigennützig bis zur Selbstaufgabe :-) Also, bleibt dran, es lohnt sich auf jeden Fall. Und auch die Schlemmerkatzen werden dabei eine kleine, feine Rolle spielen. Sie wissen es aber noch gar nicht, also pssst!

Liebste Grüße!

Marion

Nicht nur lecker, sondern hübsch! Food2Shoot – Fotoworkshop „Food-Fotografie“

Werbung Nennung und Verlinkung von anderen Blogs

Seit Wochen habe ich mich auf den Foto-Workshop Food2Shoot bei Andrea gefreut. Andrea ist Bloggerin, Fotografin, und Musikerin. Eine Powerfrau mit Energie und Ideen für mehrere Leben! Weiterlesen „Nicht nur lecker, sondern hübsch! Food2Shoot – Fotoworkshop „Food-Fotografie““