Ich MUSSTE einfach … die beliebtesten Kekse des Internets nachbacken. Wollt Ihr auch? Hier kommt das Rezept für #THECOOKIES

#thecookies espresso kekse

THE COOKIES sind die legendären Chocolate Chip Cookies aus der New York Times, die in kürzester Zeit Berühmtheit erlangt haben. Kennt Ihr sie, die berühmtesten und beliebtesten Kekse des Internets?

Das Rezept für die „Salted Chocolate Chunk Shortbread Cookies“ – so heißen die Kekse im Original – oder kurz „The Cookies“ ging um die Welt (oder auf neudeutsch: „es ging viral“), nachdem es die Köchin, Kochbuch-Autorin und Kolumnistin Alison Roman in der New York Times veröffentlicht hatte.

Ich wollte wissen „KÖNNEN DIE WAS?“ und habe die legendären Cookies nachgebacken.

#thecookies Rezept New York Times

Die Schokoladen-Shortbread-Cookies wurden von unzähligen Keks-Liebhabern (und Neugierigen wie mir) auf der ganzen Welt nachgebacken und mit dem Hashtag #thecookies auf Instagram gepostet.

Sucht man heute auf Instagram nach dem berühmten Hashtag, bekommt man weit über 5000 Treffer. Und ab heute einen mehr – meinen!

Ob und wie sie mir gelungen sind, ob ich wirklich ein „Oh mein Gott, das sind tatsächlich die besten Kekse EVER, ich werde nie wieder andere backen“-Erlebnis hatte oder eher eine „Naja, darum der ganze Hype?!“-Ernüchterung, das verrate ich Euch gleich.

Deutsches Rezept #thecookies

Espresso und #thecookies

Rezept für #THECOOKIES
Salted-Chocolate-Chunk-Shortbread-Cookies

Ergibt 12 Kekse
(das Originalrezept ist für 24 Kekse, aber wir sind zu zweit, da reichen 12 ;-)) Wenn Ihr mehr backen möchtet, einfach die Zutaten verdoppeln, verdreifachen, etc.)

Für den Teig (Step 1 – 4)

  • 130g kalte gesalzene Butter, in Würfel geschnitten
  • 50g Zucker
  • 2 EL brauner Rohrzucker (25g)
  • 1/2 TL Vanilleextrakt oder 1/4 TL gemahlene Vanille
  • 140g Weizenmehl Typ 550
  • 90g dunkle Schokolade, in grobe Stücke gehackt

Zum Ausrollen (Step 5 – 7)

  • 1 Ei
  • Brauner Zucker oder Kokosblütenzucker
  • Meersalz-Flocken zum Bestreuen (z.B. Fleur de Sel oder Maldon Sea Salt)

1   Ein Backblech mit Backpapier auslegen

2   Die Schokolade in grobe Stücke hacken (die „chunks“)

3   Butterwürfel mit beiden Zuckersorten (weißen Zucker & braunem Rohrzucker) und Vanille etwa 5 Minuten sehr cremig rühren. Dann bei langsam laufendem Mixer das Mehl, gefolgt von den Schokostücken, zugeben und nur so lange verrühren, bis sich alles gerade vermischt hat.

Den Teig auf der Arbeitsfläche zu einer Rolle mit einer Länge von etwa 20 Zentimetern und einem Durchmesser von ca. 5 Zentimetern formen. Wenn Ihr die doppelte Menge backt, formt 2 Rollen! Die lassen sich besser händeln als eine lange Rolle. Die Rolle(n) in Backpapier einschlagen und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

Backofen auf 180 Grad vorheizen (Ober- und Unterhitze).

Die Teigrolle rundum mit verquirlten Ei bestreichen und im braunem Zucker rollen oder mit dem Zucker bestreuen. Das sorgt für das extra crunchy Knusperfeeling und die hübsche Bräunung am Keksrand. Im Originalrezept wird Demerara-Zucker verwendet. Der war mir zu grob und hat den Keks zu süß gemacht für meinen Geschmack. Ich fand die Cookies im zweiten Versuch mit Kokosblütenzucker am Rand besser.

Die Teigrolle mit einem scharfen Messer in etwa 12 Millimeter dicke Scheiben schneiden, diese mit Abstand (!) voneinander auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen und die Kekse mit Meersalz bestreuen.

8  Die Kekse bei 180 Grad Ober- und Unterhitze für 12–15 Minuten backen, bis die Cookies am Rand gerade braun werden. Bei meinem Ofen haben die 12 Minuten gut ausgereicht. Die Kekse sollen noch ein bisschen weich sein, wenn sie aus dem Ofen kommen, dann sind sie nach dem Abkühlen genau richtig.

TIPPS!

  • Schneidet die Kekse wirklich eher dick! Ich hatte mich auch über die 12 Millimeter gewundert, aber das passt. Die Cookies laufen beim Backen auseinander und werden dann genau richtig hoch.
  • Wenn Ihr die Keks-Scheiben nach dem Schneiden noch ein paar Minuten kalt stellt (im Winter draußen, im Sommer gerne nochmal im Kühlschrank), bleiben sie beim Backen schön in Form. Hier könnt Ihr meine zweite Charge sehen, die vor dem Backen noch kurz im Kühlschrank war – perfekt in Shape, also rund ;-)

Nachgebacken - #thecookies von Alison Roman

Den Teig für die Cookies könnt Ihr auch gut vorbereiten. Gut eingepackt hält er sich im Kühlschrank etwa 1 Woche, im Gefrierschrank 1 Monat.

Wenn Ihr nicht extra gesalzene Butter kaufen möchtet oder keine bekommt (so wie ich), könnt Ihr auch eine gute Prise Salz unter das Mehl mischen.

Teig Cookies Kitchen Aid

Teigrolle #thecookies roh

#thecookies Teigrolle Messer

Cookies Meersalz Backblech

#thecookies Backblech Keksausstecher

Habt Ihr den Keksausstecher* in der Form der New Yorker Freiheitsstatue entdeckt? Ich hatte ihn für unsere New York Christmas Party besorgt und dann doch nicht verwendet. Hier darf er jetzt endlich als Deko glänzen.

Jetzt wollt Ihr sicher wissen, wie uns die Cookies geschmeckt haben. Meine Kollegen fanden sie durchweg „BOAH, wie lecker“„gefährlich gut“ und „mmmhmmmm, machst Du die bald wieder?!“

Mir und dem Liebsten waren sie beim ersten Mal ein klein wenig zu süß, was aber tatsächlich an dem dicken Zuckerrand durch den groben Demerara-Zucker lag.

Beim zweiten Versuch mit dem feinen Kokosblütenzucker fand ich sie perfekt. Die herben Schokostücke, die gesalzene Butter und die Meersalzflocken balancieren die Süße wunderbar aus.

Nachbacken dringend empfohlen!

Wenn Euch das Originalrezept interessiert oder andere Rezepte von Alison Roman, werdet Ihr in deren Kochbuch fündig: DINING IN* (in Deutscher Sprache) oder unter New York Times Cooking (in Englisch).

Fast genauso berühmt wie The Cookies ist übrigens auch THE STEW (ein  Kichererbsen-Kokos-Curry) von Alison Roman. Das Rezept in Deutsch findet Ihr aktuell bei Joanna auf dem Blog Liebesbotschaft

Habt ein wunderbares Wochenende, Ihr Lieben! Ich freue mich auf einen gemütlichen ausgiebigen Brunch mit meinen Blogger-Mädels. Und ratet doch mal, was ich als süßes Mitbringsel im Gepäck haben werde? ;-)

Lasst es Euch wunderbar gehen & bis bald!

Eure Marion

 

* Dieser Beitrag enthält Amazon-Partner-Links. Wenn ihr darüber einkauft, erhalte ich eine kleine Provision. Ihr bezahlt selbst natürlich keinen Cent mehr,  unterstützt mich dadurch aber bei meiner Arbeit auf meinem Blog. Lieben Dank dafür!

 

P.S. Don’t forget to PIN :-)

#thecookies rezept unterfreunden Blog

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8 Kommentare zu „Ich MUSSTE einfach … die beliebtesten Kekse des Internets nachbacken. Wollt Ihr auch? Hier kommt das Rezept für #THECOOKIES“

    1. Liebe Meike,
      vielen Dank fürs Mitlesen und Kommentieren! Freut mich so sehr, dass Dir die Fotos und das Rezept gefallen!
      Ich habe das auch erst kürzlich zufällig entdeckt und aus dem Netz gefischt ;-) Aber manche Dinge gehen einem dann einfach nicht mehr aus dem Kopf. Die MÜSSEN einfach nachgebacken werden!
      Ich wünsche Dir eine schöne Restwoche und sende liebe Grüße,
      Marion

      Gefällt 1 Person

  1. Oh ja, die sind guuuut. Hatte seinerzeit mit Dinkelmehl gebacken und da auf 300 g hochgerechnet. Und haltbar war da nichts, die haben sich so weggefuttert.
    LG Ilka

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    1. Uiiii, mit Dinkelmehl! Das klingt ja nach einer spannenden Variante. Und ich könnte mir zumindest einreden, dass sie damit ziemlich gesund sind und konsequenterweise die doppelte Menge futtern ;-) Danke für die Idee!
      Liebste Grüße,
      Marion

      Liken

  2. Oooohhhhh ich freu mich schon auf Soooonntaaaag!!!!! :-))
    Die sehn sehr lecka aus meine Liebe. Ich werde sie bestimmt nachbacken.
    Genau mein Geschmack getroffen. Mich wundert allerdings, dass ich bis jetzt noch nix
    von „The Cookies“ gehört hab. Geht ja gar nicht! Aber gut, dass du so neugierig warst.
    Vielleicht mach ich sie als Abschieds-Mitbringsel???!!!!

    krümelige Grüße
    Sonja

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