Die besten Parties finden in der Küche statt – mein erstes FoodBloggerCamp (Reutlingen 2017)

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„Du hast Dich zu einem Workshop angemeldet, ohne das Thema zu kennen?“ Gerade hatte ich einem Freund erzählt, dass ich eines der begehrten Tickets zum FoodBloggerCamp ergattert habe. Er konnte meine Begeisterung nicht ganz nachvollziehen, zumal ich selbst nicht wirklich wusste, was mich an dem Wochenende erwarten würde. Es geht um Essen und Bloggen, so viel war klar. Und mir reicht das zum Wochenendglück!

Inzwischen kann ich voller Überzeugung sagen: Falls Ihr jemals überlegen solltet, an einem solchen Camp teilzunehmen – unbedingt machen! Jedenfalls, wenn Eure Definition eines perfekten Wochenendes folgendermaßen aussieht: Mit foodbegeisterten netten Menschen kochen & backen, Essen, über Essen reden, fotografieren, noch mehr essen, über Bloggen reden, weiterkochen und immer wieder essen. Foodie-Paradies oder Kalorienhölle? Eindeutig beides!

Unterfreundenblog - Foodbloggercamp Reutlingen 2017 #FBCR17

Die besten Parties finden in der Küche statt. In diesem Fall sogar in mehreren. Wo sich 60 motivierte Blogger zusammenfinden, braucht es Platz zum Schnippeln, Hacken, Kneten, Kochen und Backen. Das Foodbloggercamp ist zu Gast bei Cooking Concept, einer Kochschule am Rande der Reutlinger Altstadt. Gastgeber und Koch der Herzen ist Markus, der uns mit seinem Team Eva, Jennie und Jan begrüßt wie alte Freunde. Ich bin als Erst-Teilnehmerin klar in der Minderzahl. Die meisten sind schon mehrfach dabei gewesen, die Wiedersehensfreude ist riesig.

Der Knödelhersteller Burgis aus Franken hat zum Vorabend-Event am Freitagabend eingeladen. Auf dem Programm steht ein 3-Gänge Knödel-Menü! Etwa die Hälfte der Teilnehmer ist schon da und so kann man sich beim leckeren #Vorknödeln entspannt kennenlernen und austauschen.

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Der offizielle Teil des Camps startet am Samstagmorgen mit einem gemeinsamen Frühstück in der Kochschule. Wann habe ich zuletzt mit 60 Leuten gefrühstückt? Das hat ein bisschen was von Klassenfahrt. Mit dem Unterschied, dass da noch niemand sein Essen fotografiert und bei Instagram gepostet hat ;-)

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Danach beginnt die Session-Planung. Die was? Genau das war der Part, der mir vorher auch nicht ganz klar war. Die Veranstaltung war als Barcamp organisiert. Das heißt, es gab tatsächlich keine vorab festgelegte Agenda. Die Teilnehmer stellten vor Ort ihre Sessions vor und dann wurde geplant, wann welcher Vortrag gehalten wird, bzw. was wo gekocht wird. Schon während der Planung wurde klar – ich brauche hier mindestens einen Klon! Die Themen waren so vielseitig und interessant, dass ich beim Besuch einer Session mindestens zwei andere verpasst habe, die ich genauso spannend fand. Da hilft nur auf den nächsten Tag hoffen oder wiederkommen!

In meiner allerersten Session ging es pronto an die Nudelmaschine. Pasta Zubereitung mit Mareike von Zuckerschnee stand auf dem Programm. Gemeinsam haben wir bunte Farfalle und Garganelli geformt wie italienische Mammas, nur deutlich langsamer!

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Am benachbarten Küchenblock wurde Lachs selbst gebeizt. Meine liebste Variante war eine Beize aus Kaffee und Limette, die perfekt zu den äußerst süffigen Kaffee-Cocktails passte, die wir später mit Marcel von Voll gut & gut voll und Jana vom Sponsor Tchibo kreierten. Da wurden die Shaker geschwungen, was das Zeug hielt!

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Nach dem Mittagessen ging es dann auch schon an die Dinner-Zubereitung. Die Devise auf einem Foodbloggercamp ist ganz klar „nach dem Essen ist vor dem Essen“! Ich hatte mich für die Session „Thai Currypasten selbst machen“ gemeldet und war im Farben- und Duftrausch! Tina von Lecker & Co. hat Original-Rezepte aus Thailand mitgebracht und mit uns geteilt. Knallgrüne Chilischoten, Kurkuma in leuchtendem Orange, zitronige Galgantwurzel, duftendes Thaibasilikum, Koriander, Zitronengras – ein Vergnügen für alle Sinne!

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Vergnügt und bunt ging es auch in der nächsten Runde zu beim „Kekse verzieren mit Royal Icing“. Die liebe Kathrin von Käthes Kekse hat uns ihre Profi-Tricks und Kniffe verraten und dann durften wir die Zuckerguss-Beutel schwingen. Im Vordergrund seht Ihr meinen zweiten Versuch #Eigenwerbung :-). Über den ersten wollen wir das Mäntelchen des Schweigens breiten!

Unterfreundenblog - Foodbloggercamp Reutlingen 2017 #FBCR17

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Zur Abwechslung ging es danach theoretisch, aber nicht minder spannend und unterhaltsam weiter! Meine Themen der Wahl waren „Sicherheit beim Bloggen“ und „Pimp your Pinterest Profile“. Anja von KüchenMAmpf und Andrea von Zimtkeks & Apfeltarte haben anschaulich über Do’s und Dont’s berichtet und meiner To-Do-Liste viele weitere Punkte beschert!

Ein Thema, das mir unter den Nägeln brennt, ist mein nicht vorhandenes Logo. Wie gut, dass es eine Session zum Thema „Logo-Entwicklung“ gab! Ich brainstorme noch weiter und verspreche, dass mein Blog spätestens beim nächsten Camp-Termin ein neues Gesicht hat!

„Wie macht man schöne Food-Fotos?“ Das ist ja GENAU mein Thema! Die liebe Isabelle von Überseemädchen und Tina von Lecker & Co. gaben hier ihr Wissen weiter. Nach kurzem Spicken auf beide Blogs ist klar – die beiden verstehen, wovon sie reden. Sooo schöne Bilder! Auf meinen Wunschzettel ist sogleich ein neues Objektiv für die Kamera gewandert. Festbrennweite ist das Zauberwort.

Unterfreundenblog - Foodbloggercamp Reutlingen 2017 #FBCR17

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Wir haben uns einmal rund um die Welt gekocht und geschlemmt. Neben den schon erwähnten Köstlichkeiten gab es indische Currys, mexikanische Empanadas, selbstgemachte Bratwürste, American Apple-Pie, zweierlei Cheesecake, japanische Motchis, Cakepops, Churros aus Knödelteig, Einhorn-Knödel (!), Knödeltorte, arabische Falafel mit Dips, schwäbische Maultaschen, Fastnachtsküchle, Cupcakes, handgefilterten Kaffee, usw., usw. Nicht zu vergessen die riesige Schüssel mit Milchreis, den Markus mal so zwischendurch kochte und damit viele Frauen glücklich machte :-)

Mit dem Kopf voller Eindrücke und Ideen, einer Hosentasche voller Visitenkarten, dem Auto beladen mit Goodie-Bags mit schönen Dingen und der Gewissheit „NIE wieder etwas essen zu können“ ging es nach einem genuss- und lehrreichen Wochenende zurück nach Hause.

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lichen Dank an alle, die dabei waren und ihr Wissen in den Sessions so großzügig geteilt und super vermittelt haben! An die Organisatoren Jan und Annalena, an Markus und sein tolles Team von Cooking Concept und an die Sponsoren! Ihr habt einen wahnsinnig tollen Event auf die Beine gestellt!

Auf Wiedersehen (in) Reutingen! Ich hatte unglaublich viel Spaß, habe tolle, kreative Menschen kennengelernt und nicht nur meinen Knödel-Horizont erweitert. Kurz gesagt: ich komme ganz bestimmt wieder!

Liebe Grüße,

Marion

PS: „Ich kann NIE wieder essen“ hat genau bis 20 Uhr angehalten :-)

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Auf heißer Spur – Kekstrend Süße Pommes

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„DU hast Pommes gemacht??!“
Der Liebste schwankt zwischen Verwunderung und Begeisterung, als er mich beim Fotografieren entdeckt. „Darf ich?“ – die Hand schwebt schon über der Pommesschale. Im Gegensatz zu mir mag er nämlich Frittiertes und greift gerne mal zu Chips & Co. Weiterlesen „Auf heißer Spur – Kekstrend Süße Pommes“

HELAU again! Tätä tätä tätä – mein allererstes Printable für Euch

Helau und Alaaf, meine lieben Jecken, Narren und Faschingsnasen!

Willkommen in der 5. Jahreszeit! Habt Ihr Konfetti, Krapfen, Kostüme schon am Start? Oder seid Ihr Verweigerer? So wie ich. Meine Freundin Ela, die sich mit sowas auskennt, würde mir wahrscheinlich ein Karneval-Trauma diagnostizieren. Ausgelöst in früher Kindheit durch kratzige Indianer-Perücken. Weiterlesen „HELAU again! Tätä tätä tätä – mein allererstes Printable für Euch“

Ein DIY mit ganz viel Amore! Serviettenringe zum Selbstbeschriften und Pizzen in Herzform

Meine lieben Liebenden! Ich habe HERZ!

Eigentlich wollte ich den Valentinstag so verstreichen lassen wie meistens. Nämlich ganz unspektakulär und gemütlich, ohne viel Chi-Chi. Ich bin gar kein Riesenfan dieses Tages. Nicht etwa, weil ich keinen Sinn für Romantik und Liebe hätte. Au contraire! Aber wo kämen wir denn hin, wenn wir diesen wunderbaren Dingen nur einen einzigen Tag im Jahr widmen würden? Eben – ein trauriges Leben wäre das! Für Amore ist doch immer Zeit, wie ich finde. Weiterlesen „Ein DIY mit ganz viel Amore! Serviettenringe zum Selbstbeschriften und Pizzen in Herzform“

Auf die Herzchen, fertig, LOVE! Cinnamon Hearts zum Valentinstag

Anfang Februar versammeln sich meine Romantik-Gene und schreien nach Rosarot, Romantik, Blumen, Herzen! Ich kann nichts dagegen tun und tue mein Möglichstes, um sie zu besänftigen. Dieses Jahr mussten sie übrigens besonders laut schreien, bis ich die Wohnung entweihnachtet habe, um Platz für lichte und luftige Frühlingsdeko zu schaffen. Wir reden von vorgestern. Wir haben Februar … ähem.

Unterfreundenblog Valentinstag Tulpen Valentines Tulips

Der Februar an sich hat es ja auch nicht leicht. Das letzte verirrte Silvesterkonfetti ist aufgesaugt, der Zauber des Neuen Jahres längst verblasst, und der Monat scheint nur ein ödes, graues Zwischenstück vor dem Frühling zu sein. Karneval und Valentinstag wurden sicher strategisch in diesen Monat platziert, um ihm Farbe und Emotionen einzuhauchen. Wenigstens ist er kurz.

Der Valentinstag. Romantik auf Knopfdruck, zetern die Gegner und Verweigerer. So what? Solange der Knopf den Ofen vorheizt, bin ich dafür. Jetzt mal ehrlich – Romantik ist sowieso eine individuelle Sache. Die einen schmelzen schon dahin, wenn der Mann den Müll rausbringt, die anderen erwarten glitzerndes Tiffany-Geschmeide zu jedem Festtag.

Unterfreundenblog Zimtherzen Cinnamon Hearts Valentinstag Valentines

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Aber ganz egal, ob Ihr Fan oder Feind seid – Herzchen kann man das ganze Jahr verteilen. Diese sowieso. Extrazimtig, fluffig, saftig und einfach verboten lecker. Die schmecken auch von März bis Januar. Und wenn Ihr so gar nicht in Liebeslaune seid, rollt Ihr sie einfach klassisch zu Schnecken. Meinetwegen auch zu Knoten, Quadraten oder Totenköpfen. Aber macht sie AUF.JEDEN.FALL nach! Ich verspreche Liebe auf den ersten Biss.

Unterfreundenblog Valentinstag Zimtherzen Cinnamon Hearts

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Cinnamon Hearts

Teig:
500g Mehl
75g Zucker
1 Ei
200 ml Milch
50g Butter
1 Päckchen Trockenhefe
1 Prise Salz

Für die Füllung:
70g sehr weiche Butter
75g brauner Zucker
75g weißer Zucker
2 – 3 TL Zimt

Glasur weiß:
75g Quark (oder Frischkäse)
75g  Puderzucker
25g geschmolzene Butter

Glasur rot:
5 Erdbeeren (im Winter TK)
50g Puderzucker

Butter in der warmen Milch schmelzen und die Trockenhefe einrühren. Kurz stehen lassen, während Ihr Mehl mit Zucker und Salz mischt. Die Milch-Butter-Hefemischung und das Ei unterrühren und mit dem Knethaken oder der Hand kneten, bis ein glatter Teig entsteht. Wenn der Teig zu sehr klebt, einfach noch etwas Mehl dazugeben. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Std. gehen lassen.

Backofen auf ca. 180 Grad vorheizen.

Den Teig ca. 1/2 cm dick ausrollen und mit der weichen Butter bestreichen. Braunen und weißen Zucker und Zimt mischen und auf die Butter streuen. Den Teig in ca. 5 cm breite Streifen schneiden und diese von beiden Seiten in Richtung Mitte aufrollen. Die entstehenden Herzchen in eine gefettete Auflaufform setzen und weitere 10 Minuten gehen lassen.

Die Herzen ca. 15-20 bei 180 Grad backen.

Alternativ könnt Ihr schmalere und kürzere Streifen schneiden und kleine Herzchen (oder Rollen) für ca. 10 Minuten auf dem Backblech backen. Die sehen auch zuckersüß aus, werden aber nicht ganz so saftig.

Alle Zutaten für die weiße Glasur verrühren. Ich hatte keinen Frischkäse und habe Quark verwendet, hat wunderbar funktioniert! Die Glasur soll schön fest sein, sie wird auf den warmen Rollen sowieso weicher.

Für die rote Glasur zerdrückt oder püriert Ihr die Erdbeeren. Ich habe sie noch durch ein Sieb gedrückt, weil ich keine Samen in der Glasur haben wollte. Das Erdbeerpüree mit dem Puderzucker verrühren, bis eine feste Glasur entsteht.

Verteilt die Glasur auf den noch warmen Rollen und voila! LOVE is in the Air – und Zimtduft!

Unterfreundenblog Valentinstag Zimtherzen Cinnamon Rolls

Unterfreundenblog Valentinstag Zimtherzen Cinnamon Rolls

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Ich wünsche Euch einen rosaroten Februar. Und wer braucht schon Schmetterlinge im Bauch, wenn er Zimtherzen haben kann?

allerliebste Grüße,

Eure Marion