Corona Memory selbst gestalten – eine DIY- und Bastel-Idee (nicht nur) für Kinder!

Corona Memory DIY

Ein Corona Memory zum Selbstmachen – das wäre doch ein tolles Bastelprojekt für Kinder! Wie ich auf die Idee kam? Ich habe keine Ahnung! Und keine Kinder ;-)

Aber auf einmal war sie da, die Idee und wollte nicht mehr aus meinem Kopf.  „Ob es das schon gibt? Das mag ich zusammen mit den Kindern (der Nachbarn) gestalten! Hoffentlich finden die das auch so cool wie ich!“ Das waren meine ersten Gedanken, als mir die Idee zum selbst gestalteten Memo Spiel mit Corona-Motiven kam.

Das Memory Spiel kennt jeder, oder? Es gilt, zwei gleiche Motive des Kärtchen Legespiels aufzudecken. Dafür ist ein gutes Gedächtnis gefragt. Kinder sind dabei unschlagbar! Inzwischen gibt es den Klassiker in vielen Varianten, aber als Corona Memory wohl noch nicht.

Unser neuer Alltag in der Zeit der Pandemie hat uns in den letzten Wochen doch ganz neue Bilder, Symbole und Schlagworte beschert. Denkt nur an den Regenbogen als Symbol für Hoffnung und Miteinander, an den wichtigen Hashtag #stayhome, an unseren neuen Arbeits- und Schulalltag.  An Home Schooling für die Kinder und Home Office für die Erwachsenen und natürlich – unvergessen – das große Drama ums Toilettenpapier ;-)

Corona Memory Motive

Der Coronavirus wirbelt unser Leben noch immer ziemlich durcheinander, stellt unseren gewohnten Alltag auf den Kopf. Die Covid-19-Zeit wird in die Geschichte eingehen. Ob wir diese Wochen als herausfordernd empfinden, als spannend oder sogar als erholsam, vergessen werden wir sie wohl nie!

Wenn wir in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft auf diese Zeit zurückschauen, werden wir alle unsere eigenen Bilder im Kopf haben. Warum diese Bilder nicht spielerisch auf Memory-Legekärtchen festhalten und vielleicht so der Pandemie auch ein bisschen Schrecken nehmen?

Außerdem kann es gerade nicht genug Bastel- und Spiel-Ideen für regnerische Zuhause-Tage und gegen Corona-Langeweile geben – habe ich mir sagen lassen ;-)

Corona Memory DIY

Ich habe meine Nachbarkinder noch am gleichen Tag gefragt, ob sie Lust haben mitzumachen. Sie waren mit Feuereifer dabei und sind direkt ans Werk gegangen, ihre eigenen Ideen, Bilder und Gedanken rund um das Thema Corona auf die Kärtchen für das selbstgemachte Memo-Spiel aufzubringen.

Wir haben die Kärtchen aufgeteilt: Die Kinder haben Motive aufgemalt, ich habe meinen Teil mit Fotos beklebt. So ist ein bunter Mix entstanden, der mir sehr gefällt!

Danach durfte ich die Mädchen – natürlich unter Einhaltung der Abstandsregeln und mit dem OK der Eltern – im Garten beim Spielen mit dem selbst gestalteten Corona Memory fotografieren. Selten hat mir ein DIY so viel Spaß gemacht! Ganz lieben Dank auch an Claire und Joanna für ihre wertvolle Unterstützung. Sie haben so tolle Motive ausgesucht und gezeichnet!

Corona Memory Spiel selbst machen

Kinder spielen Memory

Habt Ihr auch Lust, mit Euren Kindern ein ganz persönliches Corona-Memory zu gestalten? Vielleicht habt Ihr in der Zeit des Zuhausebleibens als Familie oder als Paar auch neue Rituale und Gewohnheiten entwickelt, die Ihr auf die Kärtchen bringen möchtet.

Meine persönlichen Bilder, die ich für immer mit diesen Wochen verbinden werde, sind überwiegend positiv. Es sind die täglichen Radtouren zu zweit durch blühende Felder und duftende Wälder, die wir ohne die Krise vermutlich nicht oder nicht so häufig unternommen hätten. Deshalb sind Momentaufnahmen davon bei meinem selbst gestalteten Corona Memo natürlich mit dabei!

Ich habe in der Zeit von #stayathome so viel gekocht und gebacken wie noch nie zuvor. Nichts lenkte mich so zuverlässig ab wie ein neues Cookie-Rezept, das ausprobiert werden wollte oder der Duft von frischgebackenem Kuchen oder Brot im Ofen. Auch Kekse und Kuchen habe ich deshalb auf meinen Corona-Memory-Kärtchen verewigt.

Fotos Corona Memory

Corona Memory selbst gestalten

 

Material:

Ihr braucht gar nicht viel, um Euer eigenes personalisiertes Memory zu erstellen!

  • Ein altes (Memory-) Spiel oder selbstgebastelte quadratische Kärtchen
  • Schere
  • Lineal
  • Klebestift
  • Cutter (optional)

Ich habe ein altes Spiel aus unserer Spielesammlung verwendet: Carcassone war das Spiel des Jahres 2001, das „C“ auf der Rückseite der Karten passt hier zufällig ganz gut! Die vorhandenen Kärtchen habe ich mit selbst ausgedruckten Fotos beklebt, die in den letzten Wochen entstanden sind.

Die Mädchen haben ihre Motive direkt auf die Karten gemalt. Ich liebe ihre Motive und finde den Mix aus Zeichnungen und Fotos richtig toll!

Ihr könnt natürlich auch nur Fotos verwenden oder nur Zeichnungen, je nach Vorlieben und Geschmack!

Memory Karten selbst gestalten

Fotos zuschneiden & aufkleben:

Wer keinen Drucker zur Verfügung hat, kann die Fotos auch drucken lassen. Die meisten Drogeriemärkte haben inzwischen eine Foto-Abteilung. Im Online-Angebot kann man Bilder sogar manchmal direkt auf ein Memo-Spiel aufdrucken lassen.

Ich wollte es ein bisschen rustikaler haben, weniger perfekt, mehr handgemacht. Im Online-Handel (dem großen A …) gibt es sogar Memory-Spiele mit Blanko-Kärtchen zum Selbstgestalten. Ich habe lieber etwas verwendet, was ich schon da hatte und wofür ich nicht aus dem Haus musste. Stayhome und Upcycling in einem!

Basteln mit Kindern: Corona Memory

Die Kärtchen aus meinem alten Spiel haben die Maße 4,5 x 4,5 Zentimeter. Memory-Karten sind in der Regel quadratisch. Das heißt, die Kunstwerke Eurer Kinder oder die Fotos sollten entsprechend auf das Format der Kärtchen angepasst werden.

Fotos könnt Ihr mit einem einfachen Bildbearbeitungsprogramm am PC quadratisch zuschneiden. Ich habe die Bilder danach einfach in ein Word Dokument kopiert und dort die Maße entsprechend angepasst. Dazu klickt Ihr einfach auf dem markierten Foto die rechte Maustaste, dann könnt Ihr die Bildgröße ganz einfach ändern – in meinem Fall eben auf 4,5 x 4,5 Zentimeter.

Fotos quadratisch zuschneiden

2x Ausdrucken (wir brauchen ja jedes Motiv zwei Mal!), Ausschneiden, Aufkleben – fertig!

Kärtchen bemalen:

Die Kids haben ihre Motive direkt auf die Kärtchen aufgemalt. So spart man sich den Schritt mit dem Drucken und Ausschneiden, was ziemlich clever ist!

Ich wünsche Euch und/oder Euren Kids ganz viel Spaß beim Kreativ sein, Basteln und Spielen! Passt auf Euch auf und bleibt bitte alle gesund!

Eure Marion

 

P.S. Es ist mir durchaus bewusst, dass nicht jeder positive Erinnerungen an diese Zeit hat. Viele von Euch bringen die aktuellen Wochen vor allem mit Sorgen, Ängsten und Überforderung in Verbindung und würden gerne schnellstmöglich einen Haken an die Corona-Zeit machen und nie mehr zurückschauen.

Diese Bastel-Idee ist ein Angebot, genau wie alle Beiträge hier auf dem Blog – ob Rezepte, Reisetipps oder andere DIY-Ideen. Dass die Idee nicht für jeden passt, davon gehe ich aus. Das tut Käsekuchen aber auch nicht. Ich bitte das zu bedenken, bevor Ihr eventuell einen unüberlegten Kommentar losschießt …

P.P.S. Wenn Euch der Beitrag gefällt, nehmt doch gerne diese Grafik oder Bilder mit auf Eure Pinterest Bastel-/ DIY-Boards. Ich danke Euch

Corona Memory DIY

 

Autor: Unterfreundenblog

https://unterfreundenblog.com/

8 Kommentare zu „Corona Memory selbst gestalten – eine DIY- und Bastel-Idee (nicht nur) für Kinder!“

  1. Liebste Marion,
    das ist ja wieder mal eine geniale Idee von Dir! Ich liiiiebe solche Upcycling-Projekte und bin übrigens auch unschlagbar beim Memory. Da macht mir keiner was vor!
    Meine (guten) Erinnerung an die C-Zeit werden ebenfalls viele Radtouren sein und natürlich der geliebte Corona…äh…Dalgona Coffee! Die schlechten Erinnerungen lass ich jetzt einfach mal außen vor ; -)
    Liebe Grüße zu Dir!
    Smilla

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Smilla,
      ich wusste, ich habe ein Motiv vergessen!! Der Dalgona-Kaffee! Mensch, ich glaube, ich muss nochmal nachlegen. Zum Glück habe ich noch Kärtchen übrig :-))
      Freu‘ mich, dass Dir das Corona-Memory gefällt. Und ich finde das so schön, dass jeder seine eigenen Erinnerungen hat und „verbasteln“ kann. Und ich freue mich schon auf die Zeit, wenn es wirklich nur noch Erinnerungen sind!
      Ganz liebe Grüße und pass gut auf Dich auf.
      Marion

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  2. Liebe Marion,

    ich finde die Idee und was Du daraus gemacht hast so schön und so gelungen, auch wenn man Corona nun endlich hinter sich lassen möchte, das Memory wird Dich immer, wie Du auch schon schreibst an die auch schönen Dinge erinnern, die man vielleicht sonst nicht so ausgiebig getan und zu Zweit erlebt hätte. Vielleicht kommt das Memory ja mal bei einem unserer nächsten Blogger-Treffen, wenn wir wieder zusammen sein können auf den Tisch zum Spielen.

    Liebe Grüße Simone

    Gefällt 1 Person

    1. Ganz lieben Dank für die schönen Worte, liebe Simone!
      Ich hatte beim Lesen gerade die Idee, ein Foodblogger-Memory zu machen mit den tollen Rezepten und Fotos, die während der Corona-Zeit entstanden sind. Die Kärtchen mit Deinem Seelenschmeichler-Griesspudding sind aber für mich reserviert!
      Ich freue mich jedenfalls schon wie verrückt, wenn wir uns endlich mal wieder LIVE sehen können. Online ist schön, aber Offline ist einfach um so vieles besser!
      Halte durch und pass gut auf Dich auf!
      Ganz liebe Grüße,
      Marion

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  3. Liebe Marion, ich finde deine Idee super und das Memory ist richtig toll geworden.
    Wir werden Corona nicht vergessen, ob mit oder ohne Memory, was meinst du was es bald für Bücher , Doku‘s und Kinofilme gibt? Wir werden uns irgendwann sicher auch an Partys erinnern, wo wir nach Corona überschwänglich, tanzen und zwar zusammen und ohne Mundschutz. Das werden besondere Momente sein. Darauf freue ich mich schon.Liebe Grüße Tina

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Tina,
      mir wird gerade ganz warm ums Herz, wenn ich Deinen schönen Kommentar lese. Da kommen sofort Bilder hoch von einem Nach-Corona-Fest mit Freunden und Familie. Umarmen und nicht mehr loslassen, tanzen, feiern, quatschen bis in die Puppen. Eine wunderbare Vorstellung. Danke für den schönen Blick in die Zukunft. Daraus machen wir dann ein Nach-Corona-Memory, ja?!
      Ich drück‘ Dich, Du Herz!

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  4. Liebe Marion,
    das ist so eine wunderbare Idee! Ich bin ganz hin und weg. Und das obwohl meine allererste Reaktion war: Och, ob ich mich an dieses blöde Corona überhaupt dauerhaft erinnern will? Aber, ja, ich will. Hab ich gerade beschlossen. Die Krise hat durchaus auch ihre positiven Seiten. Unter anderem viel Zeit zum Basteln (und Backen). Wäre doch schön, wenn wir Dein Memory-Spiel später mal rauskramen und sagen „Weißt Du noch, damals, dieses Virus? Was war das für eine verrückte Zeit!“ Über das Klopapier-Gate können wir schließlich auch schon wieder schmunzeln…
    Danke für die Anregung, Deine wunderhübschen Fotos und – vor allem – für Deinen unerschütterlichen Optimismus! Schmagdas.
    Herzlichst, Conny

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    1. Meine liebe Conny,
      über Schmagdas musste ich ein paar Sekunden nachdenken ;-)))
      Und jetzt ist klar – schmagdasauch und schmagdich und Deine schönen Kommentare!
      Ja, „dieses blöde Corona“ ist unweigerlich Teil unseres Lebens und unserer Geschichte. Da können wir doch auch was Schönes draus machen. Die Rosinen rauspicken auch aus den nicht so tollen Zeiten und sich dann daran erinnern – das ist doch ein schönes Optimismus-Projekt. Ich hatte am meisten Spaß daran, dass die Mädchen einen solchen Spaß hatten. Das war echt schön zu sehen!
      Ganz liebe Grüße, fühle Dich virtuell ganz fest gedrückt!
      Marion

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