Fünf Fragen am Fünften im Juni – mit einer Blog-Premiere! Heute schreibt der Mann

5 Fragen am Fünften im Juni - Unterfreundenblog - Blogpremiere! Es schreibt DER MANN

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Das gab es noch nie! Ich gebe das Blog-Zepter aus der Hand. Für heute, für diesen Beitrag, für die Fünf Fragen am Fünften im Juni!

Als ich vor ein paar Tagen am Frühstückstisch erwähnte, dass ich „Die 5 Fragen“ in diesem Monat aus Zeitgründen ausfallen lasse, gab es lange Gesichter. Okay, EIN langes Gesicht.  Der Mann ist großer Fan von Nic’s Monatskolumne „5 Fragen am Fünften“ und hat sogar eine Frage in der März-Ausgabe  beantwortet, bei der ich mich schwer getan hatte. Und da er sowieso mein persönlicher King of Words ist, habe ich ihn spontan gefragt, ob er dieses Mal übernehmen möchte und seinen ersten Beitrag hier auf dem Blog schreiben möchte. Und er hat JA gesagt!

Ich stelle ihn Euch erst mal vor, oder? Frank ist nicht der typische „Insta-Husband“ und bisher auf dem Blog fast nicht in Erscheinung getreten. Manchmal seht Ihr Teile von ihm auf den Fotos, denn er ist (unter anderem) das beste und geduldigste Hand-Model EVER und verliert seine gute Laune auch nicht bei der achtundzwanzigsten Regie-Anweisung meinerseits :-)

Die Fünf Fragen - heute beantwortet von Frank

Apropos … für diesen Beitrag hatten wir unser erste Pärchen-Shooting per Selbstauslöser und einen Riesen-Spaß vor der Kamera! Die Nachbarn sicher auch, denn für die gewünschte Authentizität wurde es laut! Haha, nicht so wie Ihr denkt, seht selbst. Und jetzt lasse ich den Liebsten endlich mal zu Wort kommen. Dann mal los – hier kommen die Juni-Fragen von Nic und die Antworten von Frank (waaah, ein bisschen Herzklopfen habe ich ja schon …)!

1. Wenn Du emigrieren müsstest, in welches Land würdest Du auswandern und warum?

Ich will einmal hoffen, dass ich nie in eine Situation komme werde, in der ich emigrieren muss. Emigrieren sollte kein Muss sein, sondern immer der gewählte Weg für neue Möglichkeiten.

Aber wo soll es denn nur hingehen?

Diese Frage ist gar nicht schwer zu beantworten, denn wie in vielen Urlauben zuvor, fällt die Wahl auf Holland. Wir hatten unser sympathisches Nachbarland lange nicht auf dem Schirm, bis wir uns spontan und aufgrund des Schneemangels in den Alpen entschieden, den Jahreswechsel in Nordholland zu verbringen.

Es war Liebe auf den ersten Blick …

Große Hollandliebe auf den ersten Blick!

Immer wieder wunderschön! Alkmaar in Nordholland - große Hollandliebe!

… und das lag nicht an der täglichen Appeltaart, sondern vor allem an der Lebensfreude, der Freundlichkeit, der Neugier und der liberalen Lebenseinstellung unserer Nachbarn. Dass das Land sehr unterschiedliche Regionen hat und sich permanent weiterentwickelt spricht für sich. All das lässt auch das kulinarische Waterloo vergessen machen, denn die Holländer kennen kaum etwas, das sich nicht frittieren oder unter einem Berg von Schlagsahne begraben lässt.

Somit empfehlen sich die Niederlande nicht nur als Urlaubsziel, sondern wären auch als neuer Lebensmittelpunkt die erste Wahl.

In LOVE with Holland - ab zum Strand

2. Nach welchen Kriterien suchst du einen Film aus und fällt es dir schwer, ihn einfach auszuschalten und nicht zu Ende zu gucken, wenn du ihn dann doch nicht so gut findest?

Das klingt nach einer eher komplizierten Frage und impliziert das Vorhandensein eines ausgeklügelten persönlichen Bewertungssystems, das in ein Ranking mit Sternevergabe mündet.

Klingt vielleicht so – tut es aber nicht, denn es ist eigentlich ganz einfach. Es gibt Genres, die ich einfach nicht mag. Es muss weder Blut von der Decke laufen noch muss man im Schmalz versinken. Wenn noch vor dem ersten Wort jedem Betrachter klar wird, wie sich die nächsten 89 Minuten entwickeln und wie der Film ausgeht, dann endet er für mich schon, bevor alle Schauspieler genannt wurden.

Also, was bleibt noch übrig?

Es sind meistens Krimis und Filme, die gute Dialoge versprechen.

Bei den Krimis reicht die Spanne vom Tatort bis zu den skandinavischen Ermittlern. Bei den dialogstarken Filmen schaut auch ab und zu ein kleines Meisterwerk in Schwarz-Weiß vorbei.

Wenn mir Filmtitel und Kurzbeschreibungen gefallen, dann schaue ich auch andere Filme. Entscheidend ist, ob der Film mich dann in den nächsten Minuten anspricht. Tut er es nicht, dann wird er sehr schnell zum Opfer meiner Fernbedienung und dabei ist es mir egal, ob Krimi oder nicht.

Immer wieder Sonntags - der Tatort!


3. Wann hast Du das letzte Mal zusammen mit anderen gesungen?

Einfache Antwort: Heute, gestern, vorgestern …
Klingt vielleicht unglaubwürdig, ist aber so!

Denn Singen heißt ja nicht automatisch, Aufstellung einnehmen, Brust raus und korrekt sowie textsicher im Chor oder in irgendeiner anderen perfekten Form singen.

Singen ist spontane Lebensfreude und meistens passiert es, wenn wir zusammen beim Kochen, unterwegs im Auto oder auf dem Rad sind. Je nach Situation erinnert uns irgendetwas an ein Lied, das dann spontan angestimmt wird und von uns beiden inbrünstig und schräg, aber voller Freude und Leidenschaft fortgesetzt wird.

Eyyyyy, ab in die Pfanne - der Zwiebel hinterher, ey joh was geht!

Unserer textlichen Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. So wird z. B. aus „Eeeeeeeey ab in den Süden, der Sonne hinterher“ (kennt jeder, oder?) bei uns in der Küche beim Brutzeln:

Eeeeeeeey ab in die Pfanne, eh joh, was geht,
der Zwiebel hinterher, ey joh, was geht …

Wahrscheinlich sollten wir einmal eine CD mit unseren 20 besten Spontan-, Fahrrad-, und Kochsongs aufnehmen und damit die Charts stürmen.

Hier noch ein paar Making Of-Bilder vom Küchen-Shooting (den Selbstauslöser immer fest in der Hand – und im Bild!) Trotzdem viel zu schön, um auf der Festplatte zu versauern :-)

4. Was ist dir im Bezug aufs andere Geschlecht ein komplettes Rätsel?

Sind Rätsel und kleine Geheimnisse nicht das Salz in der Suppe oder wie ein Sonnenaufgang in fernen Welten?

Deshalb dürfen kleine Rätsel für mich kleine Rätsel bleiben, denn nichts hält die Liebe frischer als die kleinen Geheimnisse und die vielen Dinge, die es jeden Tag neu zu entdecken gibt.

Men vs. Woman

5. Was liegt auf deinem Nacht(t)isch herum?

Da ich in einer Zeit groß geworden bin, in der Kalendersprüche noch nicht in englischer Sprache verfasst waren, sondern meist klare deutsche Lebensregeln, wie „Ordnung ist das halbe Leben“ widerspiegelten, ist es auf meinem Nachttisch meist relativ aufgeräumt (Hahaha! Relativ ist relativ! Anmerkung der Redaktion)

Den zweiten großen Einfluss in meiner Kind- und frühen Jugendzeit hatte wohl Bill Ramsey auf mich. Wahrscheinlich ist es nach wie vor sein Song „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“, der mir latent im Ohr ist und der nach wie vor mein Leben prägt. Während Krimis schon den ersten Preis bei Beantwortung der zweiten Frage gewonnen haben, sammeln sie sich ebenso auch auf meinem Nachttisch.

Meist sind es nur wenige Kapitel, die aus den Buchseiten den Weg in meine Vorstellungen vor dem Einschlafen finden. Deshalb sind die schönen Karten meiner Lebensverschönerin das ideale Buchzeichen. Ein nochmaliges Lesen zaubert mir zudem das ein oder andere Lächeln vor dem Einschlafen ins Gesicht.

Als ich für diesen Artikel das entsprechende Photo machte, fiel mir zudem die Vorderseite der wunderbaren Karte wieder ins Auge und ich frage mich seitdem….

Wollte mir die Liebste hiermit irgendetwas sagen?

Und als ob es Bestimmung gewesen wäre, schließt sich hierdurch wieder der Kreis zu Frage Nummer 4.

Was liegt auf Deinem Nachttisch rum?

Falls die Frage aber so gemeint war, wie sie mit all ihren Buchstaben gestellt wurde, so möchte ich sagen, dass sich auf meinem Nachtisch vor allem die Jahreszeiten wiederfinden. Derzeit geben sich meist Erdbeeren und Rhabarber ein Stelldichein auf dem Dessert. Im Jahresverlauf werden die Früchte noch wechseln, das ist sicher. Sie können sich aber auch sicher sein, dass sie jedesmal der Gipfel des Desserts sein werden und sie müssen nicht befürchten, unter einem Berg von Sahne zu verschwinden.

Yummy! Erdbeer Triftle und erdbeerfarbige Fingernägel :-)

Ich wünsche Euch einen Juni voller Sonne und Erdbeeren

Frank

 

P.S. Ich nochmal (Marion)! Auf Luzia Pimpinella könnt Ihr wie immer die Antworten der anderen Blogger sehen und natürlich auch die von Nic selbst. Ich bin – wie immer – total verschossen in ihre Fotos. Schaut unbedingt mal rüber! Tschüssi und bis ganz bald :-)

Autor: Unterfreundenblog

https://unterfreundenblog.com/

13 Kommentare zu „Fünf Fragen am Fünften im Juni – mit einer Blog-Premiere! Heute schreibt der Mann“

  1. Hello Frank und Marion, ( ja! in der Reihenfolge- schließlich muss man den Hauptakt zuerst loben!)

    Super Idee und das Frank schreiben kann, wusste ich ja schon!

    Grüße steffi

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    1. Hellö liebe Steffi!
      Vielleicht bekommt er ja seine eigene Sparte auf dem Blog. Ich glaube, er hat Blut geleckt ;-) Auch wenn das echt aufregend war, „öffentlich“ zu gehen für ihn. Hat super Spaß gemacht! Schön, dass es Dir gefallen hat!
      Liebste Grüße auch vom Hauptakt :-)

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    1. Liebe Ilse!
      Das Schwerste daran war tatsächlich, das Ruder aus der Hand zu geben. Das fällt mir prinzipiell schwer. Aber mit Frank habe ich natürlich den besten Steuermann, daher konnte das nur wunderbar werden ❤
      Ganz liebe Grüße. Wir sehen uns ja bald, ich freue mich SEHR!

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    1. Höhöhö … ein Schuft, der Böses dabei denkt. NATÜRLICH zum Schreiben! Und gelegentlich (oft!) zum Singen, wie die Welt jetzt weiß :-) Aber im Gegensatz zu Eurem gemeinsamen Talent sollte unser Gesang besser innerhalb unserer 4 Wände bleiben!
      Wir drücken lieb zurück!

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    1. Liebe Undine!
      Hach, ganz herzlichen Dank – das ist ja mindestens ein dreifaches Kompliment, so toll! Der Mann liest heute alle Kommentare mit und freut sich SEHRSEHR über das schöne und zahlreiche Feedback!
      Nochmals lieben Dank, wir schicken ganz viele Grüße!

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    1. Liebe Cathrin! So ein schöner Kommentar – wir danken ganz herzlich! Ich hätte übrigens unglaublich gerne bei Deinem Beitrag kommentiert, weil ich bei Deiner „Ich finde nix im Kühlschrank“-Antwort einen Same-Here-Moment hatte! Dazu hätte ich mich allerdings an meinem Account anmelden müssen und wusste mein Passwort nicht mehr. Ähem …
      Ganz liebe Grüße,
      Marion

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    1. Liebe Yushka! Danke, danke, danke! Wir hatten super viel Spaß, aus diesem „eigentlich keine Zeit dafür“ so etwas Neues und Anderes zu machen. Wie schön, dass es Dir gefällt. Ich glaube, Frank hat ein bisschen Blut geleckt und freut sich total über das schöne Feedback. Mal sehen, wohin das führt :-)
      Ganz liebe Grüße!

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