Holland im Winter: Amsterdam

Es gibt wohl wenig, was über Amsterdam noch nicht geschrieben wurde, also fasse ich mich heute eher kurz und lasse ein paar Bilder sprechen.

Amsterdam_Window

Wir sind übrigens vom Ort Castricum aus, der ganz in der Nähe unseres Ferienortes Egmond liegt, mit dem Zug nach Amsterdam gefahren. Das geht absolut problemlos und entspannt. Am Bahnhof von Castricum gibt es einen großen kostenlosen Parkplatz direkt an den Bahnsteigen. Dort zieht man sich am Automat ein Ticket und ca. alle 15 Minuten fährt ein Zug nach Amsterdam, der knappe 30 Minuten unterwegs ist. Bequemer geht es nicht und glaubt mir, in Amsterdam wollt Ihr nicht Auto fahren oder Parkplätze suchen!

Ich war schon mehrfach in der holländischen Hauptstadt, aber eine Stadtrundfahrt hatte ich noch nie gemacht. Also rein in den roten, doppelstöckigen Rundfahrtbus und gemütlich durch die Stadt fahren lassen. Infos zur Strecke und den Sehenswürdigkeiten gibt es per Knopf im Ohr aus dem Lautsprecher in allen erdenklichen Sprachen. Das ganze ist zugegebenermaßen sehr touristisch und wenig individuell, aber dennoch eine prima Möglichkeit, sich einen guten ersten Überblick über eine Stadt zu verschaffen. Die Tickets für die Hop-on, Hop-off-Busse gelten 24 Stunden und man kann aus- und einsteigen, so oft man möchte. Wir haben gleich noch die Bootsfahrt dazugebucht, um vom Wasser aus eine andere Perspektive zu haben. Gelaufen sind wir dennoch noch eine ganze Menge und der Tag war viel zu schnell vorbei.

Kaffeepause im stylischen Hay-Store, der neben hippem dänischem Design auch das wundervolle Café „The Koffie Salon“ beheimatet, in dem wir die netteste Bedienung der ganzen Woche getroffen haben. Und das ist eine hohe Auszeichnung, denn die Bedienungen in den besuchten Cafés und Restaurants waren durchgehend wirklich reizend! Der Shop mit dem Café liegt zwischen Blumenmarkt und  Anne-Frank-Haus (Spuistraat 281, Amsterdam)

Auch sehenswert ist das italienische Restaurant MAZZO.
Das Essen war so la la, oder wie der Amerikaner sagen würde „Nothing to write home about“, das Interieur dafür durchaus einen Besuch wert.
Auf einen Prosecco oder einen Espresso reicht ja auch :-)

Bis zum 17. Januar 2016 findet übrigens noch das Amsterdam Light Festival statt. Ein Lichterfestival, bei dem viele verschiedene Skulpturen, Projektionen und Installationen von internationalen Künstlern entlang der Grachten zu sehen sind. Man kann die Bootsroute Water Colors buchen oder auch einen Fußmarsch entlang der Lichter-Installationen machen. Wer es nicht mehr rechtzeitig bis Mitte Januar schafft, kein Problem – das Festival findet jährlich statt!

Als ich den letzten „Holland im Winter“-Beitrag geschrieben habe, hat sich übrigens ein Ohrwurm festgenagt und ich habe den ganzen Tag „Winter in Kanada“ gesummt! Was Holland mit Kanada zu tun hat und warum mir der Titel gleich in den Sinn und nicht mehr aus dem Ohr kam, keine Ahnung. Das Unterbewusstsein spielt einem manchmal seltsame Streiche. Gut, dass ich heute von „Tulpen aus Amsterdam“ verschont geblieben bin!!! :-)))

Ich wünsche Euch ein wunderbares Wochenende und werde in Kürze den letzten Teil der Holland-Trilogie nachlegen. Darin geht es um eine verrückte niederländische Tradition und um das wunderschöne Maastricht.

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Autor: Unterfreundenblog

https://unterfreundenblog.com/

2 Kommentare zu „Holland im Winter: Amsterdam“

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