Darf ich vorstellen? Die WELTBESTE Erdbeer-Tarte

Manchmal ist mehr eben doch mehr!
Und bei dieser kleinen, feinen Tarte sprechen wir ausschließlich in Superlativen. Sprechen? Was sage ich? Wir schwärmen – träumen – schwelgen!

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Erdbeeren träumen von dieser Tarte. Hier küsst der mürbste aller Böden die zarteste Mandelcreme, die fruchtigsten Früchtchen und die knusprigsten Keksblümchen. Die Erdbeeren ordentlich hoch türmen, damit es aussieht wie in der Patisserie in Paris. Denn es soll ja nicht nur großartig schmecken, sondern auch so aussehen. Das Prädikat „weltbeste“ ist ja schließlich nicht nur so dahergesagt! Da könnte ja jeder kommen, hah!

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Seit unsere regionalen Bauern die Felder zum Selbst-Pflücken freigegeben haben, habe ich mein Gewicht in Erdbeeren gegessen. Mindestens. Aber so richtig ist doch erst Sommer, wenn der erste Erdbeerkuchen auf dem Tisch steht. Und dieser ist mein jährliches Erdbeer Must Have bzw. Must Bake! Ich habe noch keinen besseren gegessen oder gebacken. Und wieso sollten wir uns mit weniger als dem weltbesten zufrieden geben? An die Früchtchen, fertig – los!

Die weltbeste ERDBEER-TARTE

Für den Teig:
250g Mehl
150g weiche Butter
70g Puderzucker
1 Ei

Für die Mandelcreme:
100g weiche Butter
90g Puderzucker
2 Eier
200g gemahlene Mandeln
20g Mehl

750g Erdbeeren

(Die Zutatenmenge ist für eine 24 cm Tarteform. Für meine längliche Form habe ich 2/3 von allem verwendet)

250g Mehl, 150g Butter, 70g Puderzucker und 1 Ei verkneten. Für 1 Std. kalt stellen.

Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und in eine gefettete Backform legen. Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad 15 Minuten backen (Umluft 180 Grad / 10 Minuten). Teigreste zu kleinen Blüten ausstechen und mitbacken.

100g Butter, 90g Puderzucker und Aroma (oder Zitronenschale) cremig rühren. 2 Eier nacheinander unterrühren. Gemahlene Mandeln und 20g Mehl unterheben. Die Mandelcreme auf den Kuchenboden streichen und ca. 25 Minuten weiterbacken (bei Umluft ca. 20 Minuten). Der Kuchen ist fertig, wenn die Mandelcreme ganz leicht bräunt.

Erdbeeren waschen und in Stücke schneiden. Auf dem abgekühlten Kuchen verteilen. Schön hoch türmen! Die Blütenkekse mit Puderzucker bestäuben und den Kuchen damit verzieren.

Und jetzt … genießen! Habe ich zu viel versprochen? Mais non!

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Ich wünsche Euch ein wunderbares Wochenende. Es grüßt Euch – den Mund voll mit Erdbeeren,

Marion

P.S. Gestern festgestellt – Tortenguss wird überbewertet. Hier ist ausnahmsweise mal weniger mehr :-)

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Betrunkene Pasta oder Ein Abend mit Sophia Loren

Signora Loren zu Gast im Hause UnterFreunden? Echt jetzt?
Da seht Ihr mal, was eine ganze Flasche Rotwein im Essen anrichtet. Die wunderbare Grand Dame des italienischen Filmes war natürlich nicht bei uns zum Pasta-Dinner. Aber im Geiste, da war sie in jedem Fall anwesend!

Viele großartige Aussagen hat sie geprägt, eine der bekanntesten ist sicherlich „Alles, was Sie hier sehen, verdanke ich Spaghetti“. Allein dieser Satz reichte schon aus, um mich lebenslang zum Fan zu machen!

Mit dem Food-Trend aus 2015, den Gemüsenudeln, kann ich ja so gar nix anfangen. Um Missverständnissen vorzubeugen, wir reden hier von Nudeln AUS Gemüse, nicht mit Gemüse. Ich will damit keineswegs sagen, dass sie mir nicht schmecken. Es gibt wirklich leckere Varianten. Mein Problem ist eher, dass ich davon nicht satt werde! Ich brauche richtige Nudeln und ich schwöre auf die vielverschmähten Carbs (Kohlenhydrate).

Wie habe ich mich gefreut, als ich die Tage diesen Artikel in der ELLE über „Betrunkene Nudeln / Drunken Pasta“ entdeckt habe. DAS ist doch mal ein Food-Trend ganz nach meinem Geschmack!  Am Wochenende kamen sie dann auf den Tisch. Tolle Optik, feiner Geschmack und schnell auf dem Tisch. Sophia wäre begeistert – ganz sicher. Wir waren es auf jeden Fall!

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„Betrunkene“ Nudeln

(3 – 4 Portionen)

400g Spaghetti
1 Flasche Rotwein (0,75 Liter)
½ Kopf Broccoli
1 – 2 Zehen Knoblauch, klein gewürfelt
2 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
1 EL Zucker
Parmesan
Pinienkerne

Broccoli in Röschen schneiden und in Salzwasser ca. 3 Minuten kochen. Mit der Schaumkelle aus dem Wasser nehmen und die Spaghetti im gleichen Wasser 4 Minuten kochen, dann abschütten und mit kaltem Wasser abspülen. (Ich weiß, bei jedem Pastagericht ein dreifaches No-Go, aber bei diesem Rezept wichtig).

Rotwein und Zucker aufkochen und 8 Minuten kochen lassen.
Die Spaghetti zugeben (Top-Tipp: Nicht im weißen Shirt kochen und die Nudeln LANGSAM in den Wein gleiten lassen …). Die Pasta im Rotwein ca. 5 Minuten köcheln lassen, bis die gesamte Flüssigkeit aufgenommen wurde.

In der Zwischenzeit den Knoblauch in 1 EL Olivenöl anbraten und die Broccoli-Röschen dazugeben, ca. 5 Minuten braten. In einer kleinen Pfanne die Pinienkerne ohne Öl rösten. Parmesan reiben.

Pasta und Broccoli zusammenmischen, 1 EL Olivenöl dazugeben und mit Pinienkernen und Parmesan anrichten.

Dazu gerne ein Glas Rotwein. Nur zu, der Alkohol in der Pasta ist ja beim Kochen verdampft. Bestimmt!

Buon Appetito!

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Und weil es so schön war, beenden wir den Beitrag auch noch mit einem Satz von Sophia Loren „Schlechtes Essen verdirbt die Laune“. Und das wollen wir ja nicht. Daher gerne nachkochen! Gute Laune garantiert!

Ciao Ragazzi – lasst es Euch gut gehen!

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Eure Marion